Kostenlose Browsergames – Wieso machen Anbieter trotzdem einen Milliardenumsatz?

Im Jahr 2013 gaben 15,4 Millionen Deutsche an, dass sie Online- und Browsergames genutzt haben. 2008 waren es noch 11,5 Millionen. Dieser relativ hohe Anstieg in den letzten 5 Jahren ist vor allem einem Faktor geschuldet: Browsergames sind in den meisten Fällen völlig kostenlos nutzbar. Wie aber ist es möglich, dass die Nutzer Spiele kostenlos anwenden können, die Betreiber und Anbieter aber trotzdem Milliardenumsätze machen?

Tatsache ist, dass Browsergames in den letzten Jahren immer aufwendiger wurden. Teilweise können sie von der Qualität her gut mit ihren kostenpflichtigen Konkurrenten mithalten. Bei Browsergames sollte prinzipiell zwischen jenen unterschieden werden, die ein Programmierer in seiner Freizeit kreiert hat und solchen, die von Unternehmen entwickelt wurden. Wer bereits durch andere Spiele Einnahmen erhalten hat, kann auf diese zurückgreifen. Ansonsten wird von einer Fremdfinanzierung profitiert. Private Anleger können so über Fonds die Entwicklung eines neuen Games unterstützen. Für die Anleger selbst ist dies allerdings immer auch ein Risikogeschäft. Um eine große Bandbreite an potenziellen Nutzern zu erreichen, werden neu entwickelte Browsergames meist auf mehreren Plattformen zur Verfügung gestellt. http://sat1spiele.de ist ein Beispiel für eine solche Plattform. Hier sollen neu entwickelte Browsergames schnell Berühmtheit erlangen, um von vielen Nutzern zu profitieren.videospiele.jpg

Wie kommt es nach Veröffentlichung zu ersten Einnahmen?

Eine der offensichtlichsten Finanzierungen von Browsergames ist Werbung. Browsergame-Plattformen verfügen meist über sehr viele Werbebanner an den Seiten oder Werbefenster, die sich durch Klicks öffnen. Dabei wird jede Einblendung und jeder Klick vergütet. Eine weitere Möglichkeit, um durch die Spiele Geld zu verdienen, ist das Angebot von Premium-Accounts, Beispiel: World of Tanks. Der Gratiszugang ist dabei mehr zum Anlocken gedacht. Erst bei einem Premium-Zugang erhält der Spieler Zugang auf das richtige, vollständige Spiel. Es gibt eine größere Anzahl an Waffen, mehr Features und ein besseres Spielerlebnis. Bei Premium-Accounts ist es allerdings wichtig, immer auch die Balance zwischen dem zahlenden und dem nicht zahlenden Nutzer zu erhalten.

Eine ähnliche Variante ist das Spielen auf Probe. Das Spiel kann dabei für eine gewisse Zeit genutzt werden, nach Ablauf von etwa 14 Tagen entfällt dann der Spielzugang. Wer nun mit dem Spiel richtig warm geworden ist, der wird einen monatlichen Beitrag entrichten, um weiterhin spielen zu können.

Für Entwickler und Programmierer sind Browsergames letztlich ein lohnendes Geschäft. Ihre Einnahmen erhalten sie auf völlig legitimer Basis, da sie neue Nutzer zwar durch kostenlose Features anlocken, zusätzliche Kosten aber nur auf ausdrücklichen Wunsch des Spielers in Rechnung stellen – und dafür auch wesentlich mehr Leistung bieten.

Frank Weyermann
Betreiber der Seiten onlinemarktplatz.de, telefonpaul.de und suchbox.net.



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