Nicht nur die Internet-Generation shoppt online

In Zeiten der Digitalisierung verlagern sich immer mehr Geschäftszweige ins Internet. Online-Shopping – ein alter Hut, mag man meinen. Doch das digitale Shoppen greift immer weiter ums sich und ist noch lange nicht auf seinem Zenit angekommen. Doch warum eigentlich erst jetzt? Bestellen einfach mehr Menschen ihre Waren online, auch diejenigen, die nicht zur Internet-Generation zählen? Oder gibt es einen anderen Grund? Fest steht: Der Service ist besser geworden. Und ein virtueller Bummel wird so immer attraktiver.

Immer mehr digitale Schnäppchen-Jäger

Nicht nur die Internet-Generation shoppt online

Nicht nur die Internet-Generation shoppt online

Laut einer Erhebung des Branchenverbands der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche BITKOM kaufen 51 Millionen Deutsche ihre Waren online ein – ein neuer Rekord. BITKOM-Vizepräsident Achim Berg schätzt diese Entwicklung wie folgt ein: „Online-Shopping gewinnt weiter an Fahrt.“ Grund hierfür seien vor allem Smartphones und Tablets, die es ermöglichten, ortsunabhängig einzukaufen. Auch die stärkere Verbreitung von schnellem Internet kommt als begünstigender Faktor hinzu. In Zahlen ausgedrückt: 27 Prozent der Online-Shopper nutzt mobile Endgeräte.

Die Pressemitteilung von BITKOM bezieht sich auch auf die Altersstruktur der digitalen Einkäufer: Vor allem der Anteil der Senioren am Online-Shopping sei erheblich gestiegen – waren es noch vor zwei Jahren 79 Prozent, sind es heute 88 Prozent. Achim Berg fasst treffend zusammen: „Für die meisten Internetnutzer ist Online Shopping heute Standard.“

Besserer Service – zufriedenere Kunden

Auch die Servicequalität der Online-Shops hat sich verbessert, wie die Servicestudie des Deutschen Instituts für Service Qualität aus dem letzten Jahr bestätigt. In näheren Augenschein genommen wurde die Attraktivität der Websiten, die Qualität der Bestellmöglichkeiten und die Lieferung. Auch die telefonische und schriftliche Kundenbetreuung spielte eine Rolle bei der Bewertung. Insgesamt habe die Servicequalität ein gutes Niveau erreicht, lässt die Pressemitteilung verlauten. „13 Unternehmen sicherten sich das Qualitätsurteil ‚gut‘, lediglich zwei Online-Shops schnitten mit ‚befriedigend‘ ab. Die Online-Shops waren professionell aufgestellt und schrammten im Bereich Internet nur knapp an einem insgesamt sehr guten Ergebnis vorbei.“ Als Sieger in der Servicequalität ging der Universalversender Otto hervor, gefolgt von HSE und Bader.

Neue Formen des Service

Doch neben den oben untersuchten Kriterien eines Online-Shops gibt es auch eine andere Entwicklung, die zum erweiterten Serviceangebot zu zählen ist: Blogs. Auf diese Weise können fachliche Informationen zu erklärungsbedürftigen Produkten vermittelt werden. Der Zigarren-Online-Shop Noblego.de unterhält ein solches Blog und die Notwendigkeit für weitere Erklärungen spiegelt sich in den Themen wider: Sei es detaillierte Information zu den Produkten oder zu der Herstellung von Zigarren. Natürlich wird auch mit dem Zigarren-Matching das Thema behandelt, welches Getränk mit welcher Art von Zigarre harmoniert. Blogs geben so zusätzliche Informationen und bieten einen weiteren Kaufreiz.

Es ist schwierig, eine der Fragen konkret zu beantworten. Vielmehr kommen viele Faktoren zusammen, die das Online-Shoppen beliebter werden lassen. Immer mehr Menschen haben positive Erfahrungen gesammelt, die sie weiter geben. Und natürlich ist auch der Service der Online-Shops besser geworden, so informieren Blogs detailliert über die Produkte und bieten einen echten Mehrwert.

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Frank Weyermann
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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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