Musik-Streamingservice: Amazon erweitert sein Portfolio

Angeblich steht der Einstieg Amazons in den Musik-Streaming-Markt kurz bevor, das ist verschiedenen Medien-Berichten zu entnehmen.

Musik-Streamingservice: Amazon erweitert sein Portfolio

Der Musik-Streaming-Service ist angeblich ein Teil von Amazons Prime-Programm und soll im Juni oder Juli 2014 beginnen. Abonnenten des Prime-Services soll die Möglichkeit geboten werden, über ihr Abo auch Musik zu streamen.

Mit Cloud Player und Cloud Drive  ist Amazon bestens für einen solchen Dienst gerüstet. Wie Buzzfeed als einer der ersten berichtete, wird es im Angebot jedoch keine Neuerscheinungen geben, sondern nur Lieder und Alben, die ein halbes Jahr und älter sind. die Branchen-Webseite re/code berichtete schon im März 2014 über diese weitere mögliche Zusatzleistung.

Amazon trat bereits Ende des vergangenen Jahres mit Sony Music Entertainment und der Warner Music Group sowie mehreren unabhängigen Labels zu ersten Gesprächen zusammen und hat sich nun mit diesen Firmen auf den neuen Service festgelegt.

Wie bei Prime Instant Video, dem Video-Service von Amazon, der am 26. Februar 2014 startete, können die Prime-Mitglieder auch bei dem neuen Musik-Dienst nicht das volle Musikangebot ausschöpfen. Die Labels haben die Offerte von Songs und Alben beschränkt, womit sich das Amazon-Prime-Angebot von den Streaming-Rivalen Beats Music oder Spotify unterscheidet.

Amazon-Prime hat mittlerweile mehr als 20 Millionen Mitglieder. Bislang fehlte im Amazon-Prime-Angebot noch die Möglichkeit Musik herunterladen zu können. Filme und TV-Shows über Instant-Video, eBooks aus der eigenen Bücherei für die Kindle-Lesegeräte und die kostenfreie Lieferung am nächsten Tag gibt es hingegen schon länger im Prime-Portfolio. Das im Februar in Deutschland gestartete Video-Angebot führte allerdings auch zu einer Preiserhöhung von 29 auf 49 Euro.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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