Kundenlieblinge 2014: Die Österreicher lieben Amazon

Die Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce – Top Online-Shops in Österreich 2014“ des ECC Köln am Institut für Handelsforschung untersuchte die Zufriedenheit der österreichischen Internet-Shopper. Zudem wurde nach den entscheidenden Kriterien bei der Auswahl eines Online-Händlers gefragt. Das Ergebnis des Shop-Rankings: Amazon ist auch 2014 bei den Österreichern auf Rang eins. In Deutschland konnte Amazon aufgrund der Negativschlagzeilen seine Spitzenposition 2013 nicht behalten.

Kundenlieblinge 2014: Die Österreicher lieben Amazon

Die Studie „Kundenlieblinge 2014“, eine gemeinsame Analyse der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor weist aus, dass Amazon, wenn es um Preis, Service und Qualität geht, die beliebteste Marke im deutschsprachigen Social-Web ist. Bei den österreichischen Kunden punktet Amazon vor allem hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit, des Sortiments und des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Der Mode-Shop von Esprit findet sich mit nur einem Punkt Abstand (73,9 von 100 möglichen Indexpunkten) auf Platz zwei. Esprit überzeugt die Verbraucher vor allem durch seine Webseiten-Gestaltung und die Bezahlung. Platz drei im Ranking sichert sich der inzwischen insolvente IT-Händler DiTech. Es folgen Tchibo/EDUSCHO und Zalando.

Der im Rahmen der DMX Austria vergebene Web-Shop-Award Austria ehrt neben den Top fünf Internet-Shops auch die Shops, die aus Kundensicht in den einzelnen Erfolgsfaktoren am besten abschneiden. Die Sieger pro Erfolgsfaktor heißen: Esprit (Website-Gestaltung), Amazon (Benutzerfreundlichkeit, Sortiment), DiTech (Service, Versand & Lieferung), Weltbild (Preis-Leistung) und Universal Versand (Bezahlung).

Neben den Erfolgsfaktoren des E-Commerce untersucht die Studie ebenfalls das Internet-Kaufverhalten der österreichischen Kunden. Damit es aber überhaupt zu einem Einkauf kommt, ist es besonders wichtig, Kaufabbrüche abzuwehren. Am häufigsten brechen potentielle Käufer die Transaktion wegen zu hoher Versandkosten ab. 16% der Befragten haben einen Kauf oft abgebrochen, weil der Artikel nicht oder nicht mehr erhältlich war. Fast ebenso viele haben den Kaufprozess nicht beendet, weil die begünstigte Zahloption fehlte.

Eine Schwierigkeit aber scheint nun eher der Vergangenheit anzugehören: Lange Ladezeiten der Webseiten. Knapp 60% der Umfrageteilnehmer haben den Bestellvorgang noch nie aufgrund von langen Ladezeiten vorschnell beendet.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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