Sebastian Gunningham zu Amazons Logistik Fulfillment by Amazon

Auf der ChannelAdvisor Catalyst 2014 befragte Scot Wingo, ChannelAdvisor-CEO, Sebastian Gunningham, Senior Vice President of Seller Services for Amazon Services zu Amazons Logistik Fulfillment by Amazon (FBA). Gunnigham begann im März 2007 in dieser Positon zu arbeiten.

Amazon Logistikservice FBA bei Händlern sehr populär

Amazon Logistikservice FBA ist bei Händlern sehr populär

Auf die Frage von Wingo, wie Sebastian Gunningham Fulfillment by Amazon einschätzt, meint Gunningham:

„Prime sei der beste Deal beim Einkauf. In diesem Bereich wolle man zukünftig auf jeden Fall noch mehr tun. Auf der Versandseite halte das Prime-Programm sein Versprechen. Auch versuche man für die Erstanbieter-Seite viel zu tun. Man stelle sich nur vor, die Waren würden per Drohne ausgeliefert. Sind die Innovationen für Erstanbieter in Gang gekommen, werden diese dann auch für die Drittanbieter verfügbar gemacht.

Auch arbeite man hart an den verschiedenen logistischen Knackpunkten in den unterschiedlichen Nationen. So sei beispielsweise in Japan die Warenlagerung ein Problem. Mit der Infrastruktur in Europa beschäftige man sich auch sehr intensiv. Was dann in Europa funktioniere, wolle man später gerne weltweit einführen.

Scot Wingo: „Viele betrachteten die Ankündigung der Auslieferung per Drohne als PR-Gag. Ich aber glaube, dass ihr es wirklich ernst meint damit.

Gunningham: „Ja, wir arbeiten tatsächlich daran. Ich kann leider momentan nicht viel dazu sagen. Aber wir sind sehr gespannt.“

Zum grenzüberschreitenden Handel sagt Sebastian Gunningham:

„Wir machen großartige Geschäfte in China, Japan, den USA und Europa. Die Händler sollten die Chance nutzen und auf den Zug des internationalen Handels aufspringen. … Das wird auch ein Thema für die Zukunft sein.“

In Bezug auf Russland wünscht Gunningham, dass man dort schon weiter sei. Noch gibt es dort nur einen Kindle Store, genau wie in Brasilien. Russland sei eine Wunsch-Nation, um dort Handel zu treiben. Es sei ein nur eine Frage des Zeitpunkts.

Scot Wingo wollte auch etwas über den mobilen Bereich Amazons erfahren. Die Amazon-Shopping-App sei ja die Nummer eins App im E-Commerce.

Es gebe vier Kernthemen in diesem Sektor: App und Browser auf dem Tablet sowie App und Browser auf dem Smartphone. Die Kauferfahrung auf einem 7-Inch Bildschirm sei natürlich eine andere als auf dem kleineren Bildschirm des Smartphones. … Amazon optimiere die Browser-Nutzbarkeit seit Jahren, der Prozess für den kleinen Bildschirm beginne gerade erst. … Trotzdem gebe es bereits eine Vielzahl an Kunden, die Amazon ausschließlich via App besuche und niemals den Desktop-Browser nutzen werde.

Abschließend sagt Gunnigham, dass der E-Commerce sich in den nächsten Jahren noch sehr viel weiter entwickeln wird. Amazons Wachstum verdanke man der großartigen Arbeit der Retailer.

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