Einzelhandel erwartet in 2014 weitere Umsatzverlagerungen zum Onlinehandel

Eine Umfrage der SCHUFA Holding AG unter bundesdeutschen Einzelhändlern hat ergeben, dass 50% der deutschen Einzelhändler damit rechnet, dass ihre Umsätze 2014 auf Vorjahresniveau stagnieren werden.

  • 12% der Befragten erwarten eine negative Umsatzentwicklung.
  • Lediglich 38% der Händler gehen davon aus, 2014 ein Umsatzplus verzeichnen zu können.
  • 62% der Einzelhändler sind der Meinung, dass der stationäre Handel zugunsten des Internet-Handels weiter an Bedeutung verlieren wird.
  • 67% glauben, dass ihr aktuelles Business-Modell von dieser Verlagerung ins Internet stark betroffen oder betroffen ist.
  • Nur 35% der Befragten sind zuversichtlich, dass sich der stationäre und der Online-Handel ergänzen statt verdrängen werden.

Als Folge des stark anwachsenden Online-Shoppings steigt für Händler die Bedeutung von Bonitätsüberprüfung der Kunden weiter an. Die SCHUFA unterstützt die Händler hierbei durch die Bereitstellung von kreditrelevanten Daten.

Mehr und mehr Kunden werden 2014 beim Einkauf ihre Smartphone-Geräte nutzen, um sich nicht nur beim Verkäufer sondern auch online über Produkte und Anbieter zu informieren: Das erwarten 79% der Händler. Das Gros der Einzelhändler sieht in diesem Trend eine Chance und kein Risiko. So geben 67% der Befragten an, dass insbesondere in Social Media Plattformen viel Potential für den Einzelhandel steckt.

Über die Umfrage

Die SCHUFA Holding AG hat im Zeitraum vom 4. bis 15. November 2013 gemeinsam mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest insgesamt 100 Unternehmen aus dem Bereich Handel, die den Distanzhandel als Vertriebsweg (Haupt- oder Nebenkategorie) nutzen, deutschlandweit telefonisch befragt.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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