5 Tipps zum Umgang mit dem Newsletter-Versand

Den Bereichen Newsletter-Marketing und Social Media kommen bei der Kundenbindung eine zentrale Bedeutung zu. Doch Vorsicht: Beim E-Mail-Marketing kann man vieles falsch machen, rechtlich, jedoch auch inhaltlich. Marketing-Spezialist Matthew Bushery hat fünf Gründe zusammengestellt, warum E-Mail-Newsletter abbestellt werden.newsletter_kuendigen

1. Zu viele Mails sind im Umlauf

Genau deshalb bestellen viele Kunden Newsletter wieder ab, an denen sie nicht  interessiert sind oder die zu häufig kommen. Demgemäß müssen die Mails attraktiver werden und nur so oft kommen, wie es angebracht ist. Die Intervalle können ruhig etwas großzügiger ausfallen. Wenn die Kunden sich für einen Newsletter zu einem Thema angemeldet haben, sollte man auch nur den Newsletter zum ausgewählten Thema verschicken.

Ebenso kann der Versandzeitpunkt wichtig sein. Mails mit viel Text, der sich um Freizeitinteressen dreht, sind am Wochenende besser zum Versand geeignet. B2B-Inhalte sind am Wochenende tabu. Mit einer geeigneten Software für den Mailversand kann man den idealen Versandzeitpunkt austesten und mit verschiedenen Varianten testen, was den Empfängern besser gefällt.

2. Der Kunde erkennt nicht, von wem die Mail stammt

Das passiert, wenn zu wenige Mails vom Händler losgeschickt werden. Wer nur einmal im Quartal einen Newsletter versendet, verschwindet schnell aus dem Gedächtnis der potentiellen Käufer. Es gilt also das richtige Gleichgewicht zu finden, um einerseits den Kunden nicht zu nerven, andererseits aber immer noch im Gedächtnis zu bleiben.

Eine Verlegenheitslösung, wenn der letzte Newsletter einfach viel zu lange her ist: Nochmal erklären, wer man ist und warum man diesen Newsletter schickt: „…letztes Jahr haben Sie bei uns Produkt xy bestellt. Seitdem ist einige Zeit vergangen, in der wir unser Produkt xy verbessert haben.“

3. Das Mail-Marketing ist nicht mobil tauglich

Mobile Commerce wächst stetig an. Stärker sogar noch als der normale E-Commerce und gut 50% der E-Mails werden auf einem mobilen Endgerät geöffnet. Wenn der Newsletter auf einem Smartphone oder Tablet nicht gut aussieht, riskiert man die Kunden zu verlieren.

4. Die Kunden werden nicht persönlich angesprochen

Jedes System für Newsletter bietet genügend Möglichkeiten zur Personalisierung. Das bedeutet auch, dass es nicht eine Vorlage für alle Empfänger gibt. Falls man mehrere Bereiche abdeckt, sollte man dem Kunden auch nur das schicken, wofür er sich wahrscheinlich interessiert. Ein Hinweis, dass es auch noch Produkt xy gibt, ist aber in Ordnung.

5. Das E-Mail-Marketing ist einfach zu langweilig

Um sich von anderen abzuheben, muss man etwas Besonderes anbieten: Nur Text, ein Artikelbild und das Firmenlogo genügen nicht. Stattdessen sollte man mit stimmungsvollen Fotos, der Einbindung von Social Media und einer klaren Handlungsanweisung arbeiten.

5 Tipps zum Umgang mit dem Newsletter-Versand was last modified: by

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein, Praxistipps

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