eBay USA: Betaversion „Best Offer“ wurde beendet

eBay hat wie ecommerceBytes berichtete, die Betaversion seines freiwilligen Preisvorschlages in den USA vergangene Woche beendet – worüber die US-amerikanischen eBay-Händler erfreut sind. Sie sind der Ansicht, dass das neue Best Offer-Modell ihr Business behindert habe. Auf dem deutschen Online-Marktplatz eBay ist das Feature noch in den Kategorien Computer&Tablet PCs, Schmuck und Uhren und Kunst aktiv.

eBay USA: Betaversion "Best Offer" wurde beendet
eBay USA: Betaversion „Best Offer“ wurde beendet

Ein Leser von Ina Steiners Blog bezeichnet die Mitteilung als „awesome news“, als tolle Nachricht, denn es sei keine positive Erfahrung gewesen. Das Pilot-Programm war auch in den USA nur in den Kategorien Computer&Tablet PCs, Schmuck und Uhren und Kunst aktiv.

Die Option Best Offer oder Preisvorschlag  bietet eventuellen Käufern die Möglichkeit, eBay-Händlern auf Sofortkauf-Waren einen Preis vorzuschlagen. Zu diesem Preis wären die Kunden bereit den angebotenen Artikel zu kaufen. Die eBay-Händler können die Vorschläge annehmen oder auch ablehnen. Oder sie präsentieren den potentiellen Kunden einen Gegenvorschlag.

In der Betaversion des Preisvorschlages, die auf eBay Deutschland seit Juni 2013 aktiv ist kann ein Händler verschiedene Preisvorschläge erhalten. Und auch wenn der Verkäufer einen Vorschlag annimmt, steht der Artikel auch anderen eBay-Nutzern noch zur Verfügung. Erst nachdem die Ware wirklich bezahlt wurde, ist der Preisvorschlag verbindlich.

Auf dem amerikanischen Marktplatz war die Beatversion von Best Offer nicht erfolgreich. Die eBay-Händler beklagten, dass potentielle Kunden zwar Preisvorschläge abgegeben hätten, doch auch wenn die Händler diese akzeptiert hätten, wäre es in vielen Fällen nicht zu einem Abschluss der Transaktion gekommen. Eine Vielzahl an Kunden hätte mehrmalig versucht einen Preisnachlass zu erhalten, der dann auch vom Händler gegeben worden war und dann hätten die Kunden den Artikel doch nicht gekauft.