Herausforderung vor dem Kaufabschluss ist das Bezahlverfahren – 5 Tipps zur Vermeidung von Kaufabbrüchen

Verbraucher in den eigenen Web-Shop zu dirigieren, ist keine leichte Arbeit. Faktoren wie Nutzerfreundlichkeit, Design des Shops, Auswahl, Sortiment und Preis sind bedeutend für den Erfolg. Die letzte Herausforderung vor dem Kaufabschluss ist das Bezahlverfahren. Findet der Kunde hier nicht seine bevorzugte Methode, ist ein Transaktionsabbruch wahrscheinlich. Die E-Commerce-Consultants des Onlinemarktplatzes Rakuten geben 5 Tipps, um diese Bezahl-Hürde zu nehmen.

1. Vielfalt zählt

Die Deutschen bezahlen im Netz am liebsten immer noch per Rechnung. Bei Rakuten beispielsweise wählt über ein Viertel aller Käufer diese Zahlungsart. Dicht dahinter folgen PayPal und Kreditkarten. Fehlen diese Möglichkeiten, brechen viele Kunden den Kauf ab. Nur knapp 30% weichen auf ein anderes Zahlungsmittel aus, wenn ihre begünstigte Methode fehlt. Vielfalt und Wissen über die Neigungen der Kunden hinsichtlich Bezahlung sind also wichtige Erfolgskriterien.

2. Mobile Payment

Laut Pressemitteilung des bvh vom 28. Mai 2013 nutzen 40% der Smartphone-Besitzer ihr Gerät auch zum Internet-Einkauf. PayPal und Ottos Yapital gehören hier zu den populärsten Bezahlmethoden. Das bedeutet für Händler, dass sie in Hinsicht auf die unterschiedlichen Verkaufsplattformen flexibel sein müssen. Bieten sie die entsprechenden Bezahloptionen da, wo sie gerne genutzt werden, nicht an ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich das Fehlen der Option in der Kaufabbruchquote widerspiegelt.

3. Überblick behalten

Händler müssen die an die Bezahlmethode angeschlossenen Vorgänge verwalten können. So zum Beispiel den zeitnahen Produktversand. Wer sich diesen Aufwand sparen will, kann das Bezahlsystem an einen Dienstleister auslagern. Marktplätze leisten hier Hilfestellung: Rakuten bietet beispielsweise alle wichtigen Zahlungsarten samt Management der Folgeprozesse an.

4. Risiko minimieren

Händler sehen sich gerade beim Rechungskauf dem Risiko der Zahlungsausfälle gegenüber. Da sie die Methode nicht einfach weglassen können, sollten sie sich per Versicherung schützen. Alternativ können sie mit Partnern kooperieren, die Ausfälle absichern oder die Zahlungs­abwicklung gegen eine meist umsatzabhängige Gebühr vollständig übernehmen.

5. Transparenz und minimaler Aufwand

Die meisten Bezahl-Dienstleister verlangen Gebühren. Will der Händler diese Kosten weitergeben, kann er den Kunden andere Anreize bieten, damit dieser nicht abbricht. Zahlt ein Kunde etwa mit Kreditkarte, könnte es dafür Preisnachlass beim Versand geben. Eine bequeme, zügige Zahlungsabwicklung steht an erster Stelle. Das gilt beispielsweise auch für die nahtlose Übernahme von Rechnungs- und Lieferadresse, sodass der Käufer so wenig Aufwand wie möglich hat.

Beitrag teilen: