eBay lässt den Support für die Blackthorne Listing-Software auslaufen

Wie ecommerceBytes berichtet, wird eBay ab dem kommenden Jahr die Unterstützung für die Blackthorne Software beenden. Die Software  hilft den Händlern ihre  Artikeleinstellungen zu mangen und Masseneinstellungen vorzunehmen. eBay-Sprecher Ryan Moore erklärte gegenüber Ina Steiner: „Wir haben derzeit darüber keine Informationen für Sie. Wenn es jedoch so weit sein sollte, werden wir entsprechende Informationen herausgeben.“

eBay hat jedoch schon mit den Vorbereitungen begonnen, den technischen Support im nächsten Frühjahr und den Kunden-Support im Herbst 2014 auslaufen zu lassen.

Einige Großhändler, die das Blackthorne-Programm nutzen, sind von eBay schon kontaktiert worden. Die Frage, die sich den eBay-Händlern nun stellt: Wie sollen sie ihre Artikeleinstellungen bewältigen, wenn das Programm beendet ist? Einer schreib im eBay Board: „Kann das wahr sein? Auf meinen 3 Computern in meinem Shop, die alle mit der Blackhorne Software laufen, sind 2.800 Einstell-Vorlagen gespeichert! Ich kann es mir nicht leisten, diese auf ein anderes System zu übertragen….“

Blackthorne hat die Software 1998 entwickelt. eBay kaufte diese dann 1999 und stellte die ursprünglichen Entwickler der Software ein, um die Entwicklung der Software weiter fortführen zu können. 10 Jahre später verlagerte man die Software in den eBay-Betrieb und entließ in der Folge das Entwickler-Team, einschließlich John Slocum, den Gründer des Unternehmens. Slocum hat danach unabhängig von eBay ein weiteres eBay-Einstell-Tool namens SixBit auf den Markt gebracht.

eBay hat noch weitere Tools, die das Unternehmen vermutlich weiterführen wird (Sell Your Item, TurboLister, Selling Manager, Selling Manger Pro und File Exchange). Im Gegensatz zu diesen Tools, kann Blackthorne als Software-Programm auf die Händler-eigenen Computer heruntergeladen werden, wofür die Nutzer 24,99 Dollar bezahlen.

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