Behältermanagement – Was das ist, was es leistet und was es für Vorteile bietet

Viele Unternehmen setzen auf Behältermanagement um vorteilhaft arbeiten zu können. Dieser Artikel erläutert, wie die Systeme funktionieren, welche Vorteile sie bieten und für welche Zwecke und Firmen sie sich eignen.

Was ist Behältermanagement und was ist sein wirtschaftlicher Nutzen?

Behältermanagement – Was das ist, was es leistet und was es für Vorteile bietet

In unserer Wirtschaft werden Behälter verschiedener Größen für Lademittel aller Art eingesetzt. Sie werden sichtbar an Häfen oder Flughäfen, wo sie verladen werden, auf Lastkraftwägen oder Zügen, die sie transportieren oder in Lagerhallen, wo sie befüllt oder entladen werden. An der logistischen Kette nehmen mehrere Parteien teil. Grundsätzlich dient Behältermanagement dazu, den reibungslosen Ablauf dieses Kreislaufs zwischen allen Teilnehmern zu gewährleisten: Prozesse zwischen einem Betrieb und seinen Zulieferern werden optimiert, indem die zuverlässige Verfügbarkeit benötigter Ladung die Produktion verbessert. Der Transport wird durch entsprechende Dienstleister durchgeführt. Lieferungsvorgänge mit den Kunden des Betriebs werden besser abgestimmt. Auf all diese Abläufe zugeschnittene Software ermöglicht Unternehmen eine bessere Kontrolle und Handhabung. Bereiche wie Wareneingang, Warenausgang und Reinigung werden erleichtert.

Behältermanagement wurde eingeführt, um modernen Wirtschaftsprinzipien zu genügen. Das Lean Management (= schlanke Unternehmensführung) versucht, die Effizienz einer Firma durch unterschiedliche Ansätze und Verfahren in der gesamten Wertschöpfungskette zu heben. Auch das Enterprise-Resource-Planning (ERP), also die Unternehmensressourcenplanung, hat das Ziel, die Ressourcen eines Betriebs, so etwa Mitarbeiter, Betriebsmittel oder Kapital, möglichst effizient einzusetzen und die Abläufe zu verbessern. Diesen beiden Prinzipien trägt die Entwicklung des Behältermanagements Rechnung. Es gibt viele Anbieter solcher Systeme, die diese Philosophie nachhaltiger Effizienzsteigerung verinnerlicht haben, beispielsweise die Firma sprintbox.de. Unternehmen, die deren Systeme oder die anderer Anbieter verwenden, zielen darauf ab, ihre vorangegangene Investition durch die Senkung von Kosten in der Folge mittel- und langfristig wieder hereinzuholen. Demnach genügt Behältermanagement auch dem Prinzip des Return on investment (ROI).

Was leisten Behältermanagementsysteme konkret?

  •  Der Zugang zu der Software kann auf verschiedene Weisen erfolgen, die der Umgebung und dem Zweck angepasst sind. Virtuell (über Browser), stationär, manuell über ein Bedienungsgerät oder bedienerlos – es gibt unterschiedliche Möglichkeiten.
  • Verantwortliche wie Administratoren, Leergutoperateure oder Führungskräfte im Bereich der Logistik verschaffen sich über die Programme eine Übersicht, verwalten die Erfassung und Standorte der Behälter und legen letztere oder Lademitteltypen an. Sie weisen Behältertypen zu und erstellen Modelle des Zustands der Behälter, wobei sie etwa Befüllungsstand, Reinigung, Standort und Qualität des Objekts kontrollieren können.
  • Produktionsmitarbeiter, beispielsweise Staplerfahrer oder Lageristen, buchen Behältervorgänge manuell oder teilautomatisch (Barcode), erfassen die genannten Zustände, nehmen Neubehälter auf oder mustern defekte aus.

Vorteile des Behältermanagements

  • Die vereinfachte, übersichtliche Darstellung in der Software, die Nutzung vorgefertigter Masken und weiterer enthaltener Vorlagen verschafft der Firma eine große Zeitersparnis.
  • Die Programme erfassen Fehler und werten sie aus, so dass sofort Reaktionen des Unternehmens auf beschädigte Waren oder Lieferverluste möglich sind und Ersatzforderungen von Kunden möglichst ausgeschlossen werden. Somit ist eine lückenlose Kontrolle gewährleistet, die alle logistischen Prozesse erleichtert.
  • Durch die Optimierung von Beständen werden zahlreiche Kosten gespart. Die Software zeigt die Verfügbarkeit und den Standort der Behälter in Echtzeit. Dadurch können Mietkosten verringert und eine hohe Auslastung garantiert werden.
  • Der konsequente Einsatz von Mehrwegpaletten oder –behältern ist mittelfristig umweltfreundlich und spart Abfall.
  • So wie die Software werden auch die Behälter auf die individuellen Bedürfnisse der Firma zugeschnitten. Beispiele sind Behälter für zerbrechliche Güter, mit speziellen hygienischen Anforderungen oder zur Kühlung.

Fazit

Für größere Unternehmen, die ein hohes Transportaufkommen haben, gibt es derzeit kaum eine Alternative zu qualitativ hochwertigem Behältermanagement, um die eigene Effizienz zu sichern. Es finden sich jedoch aufgrund der Möglichkeiten der individuellen Anpassung schon jetzt für den Einzelhandel oder kleinere, aber expandierende Unternehmen, ebenfalls passende Lösungen in diesem Bereich.


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