Fairnopoly – der etwas andere Online-Marktplatz als Genossenschaft

Am 24. September 2013 startete mit Fairnopoly ein neuer deutscheer Online-Marktplatz. Fairnopoly soll ein fairer Online-Marktplatz in Hand der Nutzer/innen sein und eine zuverlässige Alternative zu den existierenden großen Online-Marktplätzen bieten.

Fairnopoly - die etwas andere Online-Plattform

Fairnopoly weist darauf hin, dass es sich um eine Genossenschaft handelt. Jeder, der Anteile zeichnet, hat also zumindest indirekten Einfluss auf die Ausrichtung der Plattform und kann an etwaigen Gewinnen teilhaben. Von diesen Gewinnen sollen jedoch 25% wiederum an gemeinnützige Organisationen gespendet werden. Das Unternehmen sucht aktuell noch weitere Teilhaber und Teilhaberinnen, die schon mit 50,00 Euro einen Anteil erwerben können.

Auf dem Marktplatz kann jede Art von zugelassenen Artikeln und Dienstleistungen angeboten werden. Gebühren sollen nur für erfolgreich verkaufte Artikel anfallen: Pro Verkauf insgesamt 7% vom Verkaufserlös, wobei 1% davon automatisch als Spende an Initiativen gehen, die sich gegen Korruption einsetzen. Für Artikel, die unter den „fair”-Filter fallen, bezahlt man nur die halbe Verkaufsprovision an, also nur 3%. Zusammen mit dem „fairen Prozent“ werden also 4% vom Artikelverkaufspreis berechnet. Zusätzlich zu den Verkaufsgebühren wird je Geschäftsquartal, in dem man mindestens einmal erfolgreich verkauft hat, eine Quartalsgebühr von 1,- Euro fällig.

Fairnopoly - die etwas andere Online-Plattform

Wie kann ich mich auf Fairnopoly registrieren?

Als Anbieter/in oder Käufer/in kann man sich hier registrieren. Sowohl private als auch gewerbliche Verkäufer sind zugelassen. Nach dem Ausfüllen des Formulars erhält man eine Mail an die angegebene Adresse, um die Registrierung zu bestätigen. Anschließend müssen die persönlichen Daten ergänzt werden, um Käufe und Verkäufe auf Fairnopoly tätigen zu können.

Der Anfang ist getan. Jetzt müssen sich nur noch genügend Kunden finden. Die Zielgruppe für Fairnopoly dürfte relativ eindeutig sein. Fans von Weltläden und diejenigen, die gerne über kleine Kunsthandwerksmärkte oder Flohmärkte schlendern, können das auf Fairnopoly künftig auch im Internet tun. Und das, ohne dabei eine der großen börsennotierten Verkaufsplattformen zu unterstützen.