Bewusste Filterung in Media-Kategorien durch eBay USA

US-amerikanische eBay-Händler berichteten bereits im April 2013 von Problemen bei der internationalen Sichtbarkeit ihrer angebotenen Artikel. Ein Händler erklärte damals gegenüber ecommerceBytes, dass seit dem 4. April 2013 Artikel in der Media-Kategorie davon betroffen seien.

Die eBay-Händler stellten fest, dass die betroffenen Waren ohne ihre Kenntnis mit dem Zusatz „involuntary shipping exclusions“ – was übersetzt soviel wie unbeabsichtigter Versandausschluss bedeutet – versehen worden waren. Am 2. Oktober 2013 bestätigte ein eBay-Pressesprecher von eBay USA, dass die Intervention durch eBay absichtlich vorgenommen worden sei.

 

Ina Steiner von ecommerceBytes zitierte in einem aktuellen Beitrag den eBay-Sprecher Ryan Moore: „Hinsichtlich des Ex- und Imports in einige Länder, gibt es Nationen die für jegliche Art von Media-Artikel bestimmte Beschränkungen vorgeben. Wir haben für diese Staaten sowie die entsprechenden Produkte Filter integriert, die mit dem jeweiligen Rechtswesen der Länder übereinstimmen.“

Bei den im April 2013 von den Händlern genannten, ausgeschlossenen Ländern handelte es sich um  Saudi Arabien, Indonesien, Ukraine, Vereinigten Arabischen Emirate, Bulgarien, Lettland, Thailand, Rumänien, Russische Föderation, Vietnam, Südafrika und China.

Im April wurde von den eBay-Händlern noch vermutet, eBay hätte die Umgestaltungen bewusst eingeführt, um die Verkäufer für das eBay-eigene „Global Shipping Program“ zu gewinnen. Beim dem Programm wird der Versand der Ware über von eBay ausgewählte Logistik-Zentren ausgeführt.


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