eSellerPro-Händler Umsatz in 2 Jahren 816 Mio. Euro: 56% über eBay, 30% über Amazon

Tamebay Autor Chris Dawson hat in einem Artikel Zahlen veröffentlicht, die im Zuge der „Seller update days“, der jährlichen stattfindenden Konferenz von eSellerPro in London, bekanntgegeben wurden. eSellerPro ist ein E-Commerce Management-System für Transaktion auf eBay, Amazon und anderen E-Commerce-Plattformen.

eSellerPro-Verkäufer haben in den vergangenen 2 Jahren einen Umsatz von 688 Millionen Britische Pfund, umgerechnet zirka 816 Millionen Euro erzielt, der sich wie folgt aufschlüsselt:eSellerPro-Händler setzten in 2 Jahren 816 Millionen Euro um

  • eBay: 56%, 387 Millionen Britische Pfund,
  • Amazon: 30%, 205 Millionen Pfund,
  • Play: 1,5%, 10 Millionen Pfund,
  • manuelle Bestellungen: 4,7%, 32 Millionen Pfund
  • Bestellungen über die eigene Verkäufer-Webseite: 6,7%, 46 Millionen Pfund sowie
  • andere Plattformen: 1,2%, 8 Millionen Pfund.

Die Bestellungen über die eigene Verkäufer-Webseite sind mit 6,7% recht niedrig im Vergleich zu den Online-Plattformen, wie Dawson feststellt. Der Grund dafür liege wahrscheinlich darin, dass die meisten eSellerPro-Klienten direkt auf eBay ihr Business begonnen hätten. Sie seien nicht dem traditionellen Weg, stationäres Ladengeschäft – Webseite – Marktplatz, gefolgt.

Was zudem auffalle: Die Umsatzdiskrepanz zwischen eBay und Amazon. Nachdem sich eSellerpro ein paar eBay- und Amazon-Händlerkonten angesehen hatte, stellte man fest, dass eBay-Händler ihren vollständigen Lagerbestand auf eBay anbieten und bei Amazon nur ein Teil der Artikel listen. Was eigentlich nicht verständlich ist, denn Amazon fordert nur dann Gebühren, wenn sich der Artikel effektiv verkauft. Wohingegen bei eBay zusätzlich Einstell-Gebühren verlangt werden. Die Diskrepanz beim Umsatz resultiert daraus, dass bei Amazon weniger Artikel eingestellt werden, wodurch sich auch weniger Verkäufe ergeben.

Zwar gibt es manche Produkte, die sich für den Verkauf auf Amazon nicht eignen, doch sollte man sich als Händler trotzdem fragen, warum man nicht mehr Artikel auf Amazon anbietet. Eine etwa gleiche Aufteilung auf beiden Plattformen verspricht dann unter Umständen auch einen höheren Umsatz für die Händler.

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