Ganzheitliches Marketing – Beispiel Soziale Netzwerke

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es notwendig, für ein ausreichendes Maß an Neukunden zu sorgen, um den Absatz auf längere Sicht zu gewährleisten. Die herkömmlichen Werbestrategien, die vor allem den Gebrauch von Printmedien und Radio zum Gegenstand haben, ergeben für junge Unternehmen mit geringem Kapitalpuffer nur wenig Sinn. Zu groß und unberechenbar sind die Risiken, insbesondere finanzieller Natur, die mit dieser wenig nachvollziehbaren Methode der Werbung zusammenhängen.

Wir wollen Ihnen zeigen, wie Sie die Sozialen Netzwerke richtig in Ihr Marketing einbinden, um somit die richtige Zielgruppe anzusprechen.

Die Zielgruppe ansprechenGanzheitliches Marketing – Beispiel Soziale Netzwerke

Zunächst ist es wichtig, die Zielgruppe des Produktes oder der Dienstleistung zu kennen, um maßgeschneiderte Aktionen zu kalkulieren. Hier ist insbesondere die Art der Informationsbeschaffung und die Affinität zu neuen Medien ein Kernpunkt, um die mögliche Resonanz im Verhältnis zum Kostenaufwand zu setzen.

  • Grenzen Sie die Zielgruppe zunächst ab, indem das Geschlecht, die Region sowie die Berufsgruppe inklusive des Einkommens in Erfahrung gebracht werden. Man kann dies am Beispiel von optionenhandeln.org sehr gut sehen, einem Portal zur Bewertung von Brokern im Bereich der Binären Optionen. Hierbei handelt es sich um ein Finanzderivat, welches sich an den Grundfunktionen von Optionen orientiert, dennoch eher einem interessierten und erfahrenen Publikum zuzurechnen sind. Man setzt ein gewisses Fachwissen, eine gewisse Kenntnis des Marktes voraus, um bereits auf der Startseite die nötigen Informationen zum Vergleich zu bieten.
  • Ähnlich muss Ihr Angebot geschnitten sein, darf nicht zu sehr mit grundlegenden Informationen verbunden werden, sondern die maßgeblichen Details auf Anhieb parat halten. Junge Menschen sind viel eher zu einem Abschluss über das Internet bereit, als dies bei Menschen über 55 Jahren der Fall wäre. Hier sind also alle nötigen Details einzubringen und ein Onlineabschluss zu forcieren, wohingegen bei der zweiten Zielgruppe die Notwendigkeit besteht, zunächst den Kontakt zu suchen und herkömmliche Vertriebswege auszuschöpfen.

Höherer Return on Investment

Studien belegen immer wieder, dass Werbemaßnahmen in Sozialen Netzwerken, in etwa das 2,5fache einer herkömmlichen TV-Werbung einspielen und die Kundenbindung verstärken. Der Verbraucher hat die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme und kann bestimmte Funktionen nutzen, ohne dass dafür ein gesonderter Anmeldeprozess notwendig wäre.

Hier sollten Sie darauf setzen, die eigenen Informationen und Inhalte zu strukturieren. Wichtige Nachfragen sind in Form von kleineren Beiträgen anzusprechen, mit Links zu weitergehenden Unterseiten, größere Themen können hingegen über einen längeren Zeitraum eingebracht werden. Das hat besonders den Vorteil, dass Inhalte dieser Größe häufiger geteilt werden, der Einzugsbereich sich also vergrößert. Die kleineren Aktionen sind vor allem dafür da, die interessierte Kundschaft „bei Laune zu halten“, sie also immer wieder für das Portal einzuspannen und zu begeistern.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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