Der Einstieg in den Online-Handel

Bei der Planung eines Onlineshops ist es regelmäßig wichtig, den Fokus nicht außer Acht zu lassen, um das Angebot daraufhin strukturieren zu können. Diese Struktur ist zur Festigung und zum späteren Ausbau des Geschäftes notwendig, da Sie auf bewährte Mechanismen aufbauen können und mittels spezieller Software analysieren können, wo noch Anpassungen nötig sind.

Einstieg in den Online-Handel

Einstieg in den Online-Handel

Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, welche Überlegungen Sie grundsätzlich anstellen müssen, um dauerhaft Fuß zu fassen.

Kundenbetreuung und Co.

  • Versuchen Sie, Ihr Online-Sortiment nur langsam dem tatsächlichen Warenangebot anzugleichen. Decken Sie die Grundbedürfnisse und versuchen stattdessen, mit Neuerungen auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich müssen Sie auch logistisch in der Lage sein, die Bestellungen in avisierter Zeit zu bearbeiten und auszuliefern – auf der anderen Seite kosten Lagerflächen entsprechend Geld, sodass ein Neubau erst abzuwägen ist.
  • Welche Mittel haben Sie über Ihr angestammtes Ladengeschäft, Besucher auf die Seite zu locken? Machen Sie Ihre Seite publik, offerieren Sie für bestimmte Produktgruppen einen Online-Rabatt. Dies gelingt häufig über kostenfreie Newsletter, die der Kundenbindung dienen und andererseits dabei helfen, neue Produkte besser zu platzieren.
  • Auch sollten Sie Überlegungen anstellen, inwiefern Sie den Kundenservice im Internet gewährleisten können. Endverbraucher sind rasche Antworten gewohnt, außerdem werden sie über integrierte Kontaktmöglichkeiten viel eher gewillt sein, Nachfragen zum Produkt zu stellen. Es kann aus diesem Grunde hilfreich sein, eine Vollzeitkraft für die Betreuung des Angebotes abzustellen, auch um Fehler zu beheben und die Entwicklung bei Konkurrenten zu beobachten. Der Bestellprozess selbst sollte soweit wie möglich in das bestehende System integriert werden oder gänzlich ausgegliedert sein, denn Sie werden es mit Retouren und anderen spezifischen Anfragen zu tun bekommen.
  • Bedenken Sie zudem, dass Ihre Zielgruppen unterschiedlich auf das Angebot reagieren wird. Firmen im Produzierenden Gewerbe sind den persönlichen Kontakt mit Fachpersonal gewohnt, der Vertrieb über das Internet ist immer noch nicht vollständig akzeptiert. Eine junge Zielgruppe hingegen, etwa bei einem Sportgeschäft, wird viel eher auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. Hier ist Ihre Chance, beide Projekte parallel zu fahren und auch im Ladengeschäft Veränderungen herbeizuführen.

Auf professionelle Software setzen

Die Entwicklung eigenständiger Systeme ist teuer, zudem mit hohen Wartungskosten verbunden und relativ unflexibel. Starten sollten Sie Ihr Online-Portal deshalb mit einer entsprechenden Software, worüber sich der Bestand und die Auftragsannahme verwalten lässt. Mittels einfacher Programmierungen ist es sogar möglich, Schnittstellen zum bisherigen System einzubinden und mehrere Bereiche zusammenzuführen. Aufgrund der automatisierten Abläufe sind Sie in der Lage, weitaus schneller Bestellungen zu bearbeiten oder Retouren zu managen.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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