eBay geht mit Stuff, einem Kauf-Manager an den Start

Bereits 2011 akquirierte eBay das israelische Start-Up The Gifts Project. Jetzt wurde in eBays israelischem Innovation-Center Stuff entwickelt und in einer Beta-Version an den Start gebracht. Über Stuff können die Verbraucher alle ihre Einkäufe, mehr als 5.000 Retailseiten können durchsucht werden, über eine einzige Webseite managen. Nachdem der Nutzer sich registriert hat, scannt Stuff die Mails der Anwender, um die Belege getätigter Einkäufe lokalisieren zu können, ganz gleich ob sie über eBay oder andere Plattformen gemacht wurden.

eBay geht mit Stuff einem Kauf-Manager an den Start

Der Geschäftsführer von eBays israelischen Innovation Center Ron Gura: „Das[gesuchte]Produkt kann bei Amazon, einem stationären Macy’s oder online erworben worden sein. Es ist ja so, dass viele stationäre Läden in den USA heute schon die Belege oft per Mail herausschicken und nicht als Papierbeleg aushändigen.“

Stuff sammelt dann alle Belege an einem leicht zugänglichen Ort. Auch findet der Nutzer dort seine Kaufhistorie wie beispielweise das Kaufdatum oder die Art des gekauften Artikels. Über Stuff kann auch die Auslieferung auf einer Weltkarte kontrolliert werden. Zudem aktualisiert Stuff den aktuellen Wert des gekauften Produkts und erleichtert den Verkauf über den Online-Marktplatz eBay. Via Stuff erhält man ebenso Empfehlungen über zum Artikel ergänzende Waren.

Ein andere Funktion von Stuff: Die Möglichkeit den Nutzer besser kennenzulernen. Hierdurch können dem Anwender Angebote ähnlicher Art übermittelt werden.

„Auf der Basis der Rechnungen wissen wir, was der Kunde gekauft hat. Hat er also vor kurzem einen Kindle erworben, werden wir ihm diesem nicht erneut empfehlen, so Gura.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: eBay, Onlinehandel allgemein

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