Jetzt Produktseiten optimieren und Conversion steigern

In jedem Online-Shop wirken viele verschiedene Elemente zusammen und sorgen gemeinsam für Erfolg oder Misserfolg des Betreibers. Doch einige Faktoren sind deutlich wichtiger als andere und müssen im Rahmen einer Optimierung daher stärker berücksichtigt werden. Wussten Sie zum Beispiel, dass sich die gefürchteten Kaufabbrüche durch den Online-Nutzer in fast 50 Prozent der Fälle während der eigentlichen Produktauswahl ereignen? Der Kunde hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits durch die Navigation bis zu einer Produktseite geklickt und entscheidet genau dort, dass er seinen Einkauf lieber nicht fortsetzen möchte.

Als Online-Händler sollte es sich unbedingt interessieren, was Ihrem „Fast-Kunden“ durch den Kopf ging, als er sich gegen Sie und Ihr Angebot entschied? Haben Sie ihm zu wenig Informationen zum Produkt gegeben? Fiel es ihm schwer, Vertrauen zu Ihnen aufzubauen? Erschienen ihm die Versandkosten zu hoch oder vermisste er ermutigende Bewertungen anderer Käufer? Unabhängig von den konkreten Gründen für den unerfreulichen Kaufabbruch: Da sich 44,54 Prozent aller Internet-Kunden genau im Moment der konkreten Produktauswahl gegen den Shop entscheiden, in dem sie gerade stöbern, sollten Sie als Shop-Betreiber alles dafür tun, dass Ihre Produktseiten optimal aufgebaut und gestaltet sind.

Schließlich geht es für Sie dabei um die Steigerung der Conversion-Rate und damit um eine der wichtigsten Kennziffern im E-Commerce. Die Conversion-Rate gibt exakt Auskunft darüber, wie viele Besucher Ihren Shop betreten müssen, damit es zu einer erfolgreichen Kauftransaktion kommt. Liegt Ihre Conversion beispielsweise bei 1,0 Prozent, dann benötigen Sie 100 Kunden im Shop, um einen Verkauf für sich verbuchen zu können. Bereits ab einem Prozent sprechen Experten übrigens von einer ausreichenden Conversion-Rate. Der Durchschnitt aller Online-Shops liegt nach aktuellen Studien bei 2,13 Prozent und Marktriesen wie Amazon bringen es auch schon mal auf 9,0 Prozent oder mehr.

Um Ihre eigene Conversion-Rate auszurechnen benötigen Sie lediglich zwei einfach zu ermittelnde Zahlen. Zum einen müssen Sie die Anzahl an Besuchern in einem bestimmten Zeitraum kennen. Je länger dieses Zeitintervall gewählt wird, desto aussagekräftiger ist die Berechnung. Zum anderen brauchen Sie die Zahl erfolgreicher Verkäufe während dieser Zeitspanne. Teilen Sie nun die Anzahl der Verkäufe durch die Zahl der Besucher. Das Ergebnis multiplizieren Sie mit 100, um Ihre individuelle Conversion-Rate als Prozentzahl zu erhalten. Nehmen wir an, dass Sie pro Monat 100.000 Besucher in Ihrem Shop zählen und währenddessen 1.800 erfolgreiche Verkäufe vorweisen können. Teilen Sie jetzt die Zahl der Verkäufe (1.800) durch die Anzahl der Besucher (100.000). Das Ergebnis (0,018) multiplizieren Sie mit 100, um zu erfahren, dass Ihre Conversion-Rate bei 1,8 Prozent liegt.

Immer wenn Sie sich mit einer Optimierung Ihrer Shop-Seiten beschäftigen, sollten Sie vorher und nachher eine Ermittlung der Conversion-Rate durchführen, um exakt bewerten zu können, wie erfolgreich Ihre Maßnahmen gewesen sind. Das Online-Magazin INTERNETHANDEL stellt Ihnen in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 115, Mai 2013) eine Methode vor, mit der Sie Ihre Conversion-Rate deutlich steigern können. Hierbei geht es um die konsequente Optimierung Ihrer Produktseiten im Shop. Die Redaktion der Zeitschrift hat hierzu eine Infografik erstellt, die eine idealtypische Produktseite mit insgesamt 21 Elementen zeigt. Jedes Element wird nun detailliert beschrieben und in seiner Funktion und Wichtigkeit bewertet. So entsteht eine praktisch anwendbare Anleitung für Online-Händler, die mit wenig Aufwand den Umsatz, den sie mit ihrer bisherigen Besucheranzahl realisieren, signifikant steigern können.

Jetzt Gratis Leseprobe anfordern!

Frank Weyermann
Betreiber der Seiten onlinemarktplatz.de, telefonpaul.de und suchbox.net.



Kategorien: Alibaba, Etsy & Co.

Schlagworte:, , , , , ,