Und noch ein Datenschutzskandal

Und noch ein Datenschutzskandal

Und noch ein Datenschutzskandal

Diesmal vom Vertragspartner der Firma Apple: Siri. Das Programm ist ein Sprachassistent, der auf den Apple- Telefonen installiert ist. Mit dessen Hilfe kann man das Telefon nach dem Wetter, einem guten Hotel in der Nähe oder auch andere interessante Sachen fragen.
Nun wird bekannt, dass der Anbieter alle Spracheingaben bis zu zwei Jahre auf einem Server speichert. Die Begründung hinter der durchaus langen Speicherung: Die Eingaben werden genutzt, um das Programm zu verbessern. Fragen, die bislang nicht beantwortet werden können, werden somit ins Programm aufgenommen, und auch Akzente oder Dialekte, die das Programm nicht erkennt, können so optimiert werden.
Das Positive: die Daten werden anonymisiert angelegt, sodass die Firma nicht weiß, wer welche Fragen stellt. Wie der Anbieter erklärt, wird bei der Spracheingabe eine zufällige Nummer kreiert, die der Eingabe zugewiesen wird. Diese steht aber in keinem Zusammenhang zu der der Apple-Nutzer-ID. Allerdings sind sie anfangs mit der Telefonnummer verknüpft. Diese Verbindung wird angeblich nach einem halben Jahr getrennt, sodass die Eingabe anonymisiert wird. Dennoch ist es bis zu 1,5 Jahre möglich, diese Verbindung wieder herzustellen.
Aber keine Sorge: Daten von Nutzern, die den Sprachassistenten deaktivieren, werden umgehend gelöscht.

Immer häufiger gibt es in der letzten Zeit Datenschutzskandale. Verständlich ist es, dass Daten zur Produktverbesserung gespeichert werden, andernfalls wäre Marktforschung sehr viel schwieriger. Allerdings gibt es auch viele Nachrichten von Datenklau im Internet, wo Hacker durch infizierte Webseiten versuchen, ihre Viren, Würmer und Trojaner zu verbreiten, und dadurch Nutzerdaten auszuspionieren.
Damit Webseiten mehr Sicherheit ausstrahlen, können sie ein Symantec Zertifikat kaufen. Dieses Zertifikat bestätigt die Echtheit der Webseite und der dahinterstehenden Person, sei es juristisch oder privat. Außerdem verschlüsselt es Daten, die zwischen einer Person und der Webseite kommuniziert werden. Für Firmen, die von verschiedenen Standorten aus ihre Zertifikate verwalten möchten, gibt es SSL Managed PKI, um dabei zu helfen.
Es gibt also Möglichkeiten, um Nutzer zu schützen.

Datenschutz ist ein immer-aktuelles Thema! Mit geklauten Daten können Persönlichkeiten zerstört werden. Es ist daher sehr wichtig, dass Webseiten die Sicherheit ihrer Nutzer sehr hoch stellen.

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Frank Weyermann
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