Zwei Überfälle nach Abschluss von eBay Transaktionen

Zwei Raubüberfälle, die im Zuge eines eBay-Handels stattfanden, hatte die Polizei in dieser Woche zu vermelden.

Im ersten Fall haben 2 Unbekannte am Dienstagabend, dem 26. März 2013 in Mainz-Kastel bei einem fingierten Wohnmobilverkauf die beiden Kaufinteressenten überfallen und ausgeraubt. Die Gauner erbeuteten 27.000 Euro. Sie flohen anschließend im Wagen der Opfer. Zustande gekommen war der Handel über eine eBay-Versteigerung. Am ausgemachten Übergabe-Ort warteten die bewaffneten Täter und zwangen ihre Opfer zur Herausgabe des Geldes.

Der zweite Überfall passierte im thüringischen Nordhausen. Dorthin fuhr ein 66jähriger Wiesbadener, der bei eBay ein Auto ersteigert hatte. Den vereinbarten Kaufpreis trug er bei sich und wurde ebenfalls von den Tätern ausgeraubt.

Beide Überfälle weisen das gleiche Muster auf, weshalb die Polizei in Wiesbaden derzeit prüft, ob es eventuell einen Zusammenhang gibt.

Die Polizei empfiehlt Kaufinteressenten eindringlich sich in keinem Fall an abgelegenen Orten mit den unbekannten Personen zu verabreden. Am besten suche man sich belebte Stellen aus.

Sie empfiehlt außerdem, Erkundigungen über den Verkäufer einzuholen. Dazu gehören zum Beispiel eine Überprüfung der Adresse und Telefonnummer des Verkäufers, sowie die Sichtung von Kunden-Feedbacks. Sind die Angaben zu unsicher, sollte man die Offerte lieber ignorieren, als ein Risiko einzugehen. Trotz allem brauchen potentielle Autokäufer keine zu große Angst haben.

„Derartige Verbrechen sind Einzelfälle. Bundesweit ist das zwar durchaus eine bekannte Masche, hier in der Region ist es bisher aber äußerst selten geschehen“, so ein Sprecher der Polizei Mainz.


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