Ist das Internet der Untergang für Luxus-Marken?

Ist das Internet der Untergang für Luxus-Marken?

Es ist kein Geheimnis, dass die bekanntesten Modemarken schon große „Qualen“ in der Welt des Internets erleiden mussten. So müssen sich die Hersteller vor allem mit gefälschten Waren ihrer Marken, die im Netz angeboten werden, auseinandersetzen. Diese werden häufig über spezielle Domains angeboten, wodurch der Handel von Plagiaten vereinfacht wird.

Aber nicht nur das verbotene Kopieren der Luxus-Marken ist ein Problem. Drapers berichtet, dass Bain & Company ernsthafte Probleme für Luxus-Marken im Online-Verkauf kommen sieht.

Hat der Internet-Verkauf von Luxus-Marken erst einmal 20% der gesamten Umsätze erreicht, könnten diese Marken sich einem Disaster gegenüber sehen. Für den Verkauf von Bekleidung gilt das noch eher als für andere Luxus-Artikel. Der Wachstumsmotor für den steigenden Verkauf von Luxus-Artikeln liegt darin, dass auch immer mehr junge Menschen diese hochpreisigen Waren erstehen, so eine Bain Studie. Zudem habe man mittlerweile 24 Stunden, 7 Tage die Woche Zugang zu solchen Produkten.

Um die Marken nicht zu zerstören, sollte der Internet-Verkauf deshalb eingeschränkt werden, vor allem auch deshalb, weil die E-Commerce-Verkäufe weiter ansteigen werden. Diese Luxus-Marken haben eine lange Tradition und müssen ihre bereits etablierte Reputation und Kundenbeziehungen weiter pflegen, was im Internet nur schwer möglich ist. Solche Luxus-Unternehmen sollten nachdrücklich ihren hochklassigen Service weiter anbieten. Zudem sollte es eine Erstverkaufs-Exklusivität für die stationären Geschäfte geben. Andernfalls wird das Internet vielleicht der Untergang der Luxusklasse sein, so David A.Utter auf ecommercebytes.


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