5 Gründe, warum Product Listing Ads gewinnen werden

Die Umstellung von Google Shopping ist in vollem Gange, daher lohnt bereits jetzt der Blick über den Tellerrand, um zu sehen, wo die Reise hingeht. In diesem Whitepaper haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten Gründe zusammengetragen, warum die Zusammenführung von Google Shopping und Product Listing Ads (PLA) nur der Anfang gewesen ist und PLA der effizienteste Kanal für E-Commerce Händler werden wird!
Wie so oft, wenn wir über Änderungen von Google sprechen, lohnt eine Betrachtung des amerikanischen Markts. Die Umstellung von Google Shopping auf ein Bezahlmodell erfolgte dort bereits im Oktober des letzten Jahres.

Grund 1: PLA wachsen und werden professioneller

 

PLA sind mittlerweile nahezu so groß wie Bing in den USA. Das Kampagnenvolumen ist gemäß einer Studie von Marin Software um 610% gestiegen. Dadurch, dass Budgets deutlich gestiegen sind, hat sich auch die Aufmerksamkeit von E-Commerce-Händlern stark auf die Datenqualität konzentriert.  Als die Listings noch kostenlos waren, spielte die Datenqualität oftmals nur eine untergeordnete Rolle. Mit der Investition nennenswerter Budgets ist die Datenqualität, und die Schaffung einer  soliden Daten-Basis, wieder stark in den Vordergrund gerückt.

Grund 2: PLA schlagen gewöhnliche Text Ads in der Performance
In seinem jüngsten Report „The 2012 Retail Season in Paid Search“ nennt Adobe Product Listing Ads und Tablets, die aktuell attraktivsten Kanäle für E-Commerce Händler in diesem Sektor. Laut Adobe entfielen im 4. Quartal 2012 10,7% des gesamten über Google generierten Paid-Traffics auf PLA. Darüber hinaus stellt Adobe fest, dass PLA im Vergleich zu regulären Paid Ads eine 34% höhere Click-Through-Rate haben, was im Wesentlichen durch die Größe der Anzeige sowie das zugehörige Bild erklärt werden kann.

Der durchschnittliche Warenkorbwert der PLA-Bestellungen hingegen liegt 12% unter anderen bezahlten  Suchanzeigen. Hier vermutet Adobe, dass dies daran liegen könnte, dass die Nutzer von Google Shopping preissensitiver sind und auf der Suche nach dem besten Preis eher getrennte Bestellungen aufgeben.

Grund 3: PLA beeinflussen gewöhnliche Textanzeigen positiv
Von PLA geht zudem ein positiver Branding-Effekt aus. Oftmals klicken Nutzer, welche eine PLA sehen, später auf eine Textanzeige. Bereits 15 bis 25% aller Klicks, welche mit einer PLA starten, enden mit einer Textanzeige. Bei regulären Paid Ads liegt diese Zahl lediglich bei 5-10%.

Grund 4: PLA werden immer wichtiger für Google

Natürlich werden PLA auch für Google immer wichtiger. Der PLA-Anteil an Googles Umsatz ist seit Einführung in den USA deutlich angestiegen. Mit der Einführung von PLA in weiteren Ländern wird sich der Anteil am Gesamtumsatz noch weiter erhöhen. Ein weiterer Hinweis, dass dieser Kanal für Google stetig an Priorität gewinnt, ist die Akquisition von Channel Intelligence. Diese Übernahme wurde Anfang Februar bekannt gegeben kostete Google stattliche 125 Mio. USD.

Grund 5: Geringere Wettbewerbsintensität als im Bereich der Paid Ads
Der Unterschied zwischen den durchschnittlichen Geboten im Bereich PLA ist deutlich größer als der im Bereich anderer bezahlter Textanzeigen. Dies deutet darauf hin, dass Händler den Kanal noch nicht effizient aussteuern und bestimmte Produktbereiche noch unterrepräsentiert sind. Hier ist zu erwarten, dass diese Ineffizienzen in Zukunft durch einen Anstieg der teilnehmenden Händler auf Google Shopping reduziert werden und die Gebotsdifferenzen zwischen den
verschiedenen Branchen sinken.

Eine Whitepaper der Products-Up GmbH

Quellen:

  1. RKG – „Digital marketing report Q4 2012“,
  2. Adobe: „The 2012 Reatil season in Paid Search – Adobe Digital Marketing Blog“,
  3. Search Engine Land: „Adobe: Paid search Opportunities lie in Tablet Targeting and PLA’s“, http://searchengineland.com/adobe-paid-search-opportunities-lie-in-tablet-targeting-and-plas-145469
  4. Wired.com: „Googles Plan to snatch Shopping from Amazon is working“, http://www.wired.com/business/2013/01/google-takes-on-amazon/
  5. Google – „Verified Supplier program“,
  6. Search Engine Land: „Google tests B2b market with google Shopping for suppliers“, http://searchengineland.com/google-tests-b2b-market-with-google-shopping-for-suppliers146758-146758
  7. Marin Software: Online Advertising Report October – December 2012, http://www.marinsoftware.com/resources/whitepapers/q4-2012-online-advertising-report

Beitrag teilen: