Flash-Sale-Seiten verlieren immer mehr an Glanz

Flash-Sale-Seiten verlieren immer mehr an Glanz

Die sogenannten Flash-Sale-Webseiten, auf denen Markenbekleidung über einen kurzen Zeitraum angeboten werden, kommen langsam zu einem Wachstumsstillstand. Die Betreiber werden wohl über kurz oder lang über eine Zusammenlegung nachdenken müssen, so Sharon Edelson at Women’s Wear Daily. Die Flash-Sale-Verkäufe verlören immer mehr an Glanz.

Die Flash-Sale-Webseiten bieten verschiedene Designer-Marken zu Schlussverkaufspreisen an und wurden einst als große Konkurrenz für eBay und Amazon gehandelt.

Das Gros der Internet-Käufer nutzt diese Seiten aber gar nicht. Zwar sind 85% der Internet-Anwender im Netz auf der Suche nach Bekleidung, aber nur 3% besuchen die Flash-Sale-Seiten

Es sei durchaus ein brauchbares Konzept, doch sei das Format keine besonders großartige Neuerung. Eine gute Idee sei es schon, aber nicht so brillant wie die Start-Up –und Venture-Anleger sich es erhofften, denkt Martin Zagorsek, chief executive officer of consultancy Launch Collective.

Das größte Problem dieser Seiten liegt darin, den richtigen Warenbestand zu sichern. Da die Technologie immer weiter voranschreitet, haben Händler nicht mehr so viel Überhangware, wodurch es immer schwieriger wird, die besten Designer-Labels zu ergattern.

Amazon hat sich mit MyHabit auch im Flash-Sale-Verkauf versucht, doch haben Experten von Beginn befürchtet, dass dieses Unterfangen von Amazon ein Flop werden könnte. eBay eröffnete im März 2010 für die kurzfristigen Bekleidungsverkäufe Fashion Vault.



Kategorien: Onlinehandel allgemein

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