Trotz Gewinnsteigerung: Analysten von Apples Quartalszahlen 1/2013 enttäuscht

Neues iPhone, iPad mini, das alles gab es noch kurz vor Weihnachten 2012. Und es hat sich für Apple auch gelohnt, denn noch nie wurden so viele Apple-Produkte verkauft.

Das wurde gestern bei der Veröffentlichung der Resultate zum ersten Quartal 2013 bekannt. Außerdem erzielte Apple einen Rekordumsatz: 54,5 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 18% entspricht. Allerdings wurden mit diesem Wert nicht Erwartungen der Anaylsten nicht erfüllt. Die von Thomson Reuters befragten Analysten waren durchschnittlich von Erlösen in Höhe von 54,73 Milliarden US-Dollar ausgegangen. Apple musste jedoch für die vielen neuen Produkte mehr als sonst in die Entwicklung, Fertigung und das Marketing investieren. Der Gewinn stagnierte beim bisherigen Rekordwert von 13,1 US-Milliarden Dollar.

Analysten von Apples Quartalszahlen 1/2013 enttäuscht

Das iPhone ist immer noch populärstes Produkt aus der Apple-Familie. So stiegen die Verkäufe im Jahresvergleich von 37,0 auf 47,8 Millionen Geräte. Die Tablet-Verkäufe nahmen von 15,4 auf 22,9 Millionen zu. Bei den Mac-Computern gab es einen Verkaufsrückgang von 5,2 auf 4,1 Millionen. Die Zahl der verkauften iPod-Musikspieler reduzierte sich weiter von 15,4 auf 12,7 Millionen.

Für das laufende 2. Quartal sagt der Technologiekonzern einen Umsatz von 41,00 bis 43,00 Milliarden Dollar vorher. Auch dieser Wert liegt wieder unter dem, was die Analysten im Schnitt erhoffen. Tim Cook, der Apple-Konzernchef erklärte, dass man zuversichtlich auf die kommenden Produkte vertraue.

Die nächsten Produkte aus der Apple-Schmiede, die schon länger kolportiert werden könnten das Apple-TV sein oder ein günstigeres Smartphone.

Eines jedoch ist klar: Die Konkurrenz für Apple wird immer größer ebenso wie der Ärger der Verbraucher über immer kürzere Produktzyklen!

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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