PayPals weitere Schritte in Richtung Offline-Welt

PayPal hatte bereits im August 2012 eine Kooperation mit dem Kreditkartenanbieter Discover geschlossen. Ab demnächst wird PayPal dann mit dem Kreditkartenunternehmen Discover Financial Services, einem Payment Netzwerk, zusammenarbeiten. Überall wo Discover-Cards, von denen in den Vereinigten Staaten zirka 50 Millionen im Umlauf sind, akzeptiert werden, können Kunden ab 2013 auch mit PayPal bezahlen. Discover betreute zuletzt 7 Millionen Geschäfte in den USA mit seinen Dienstleistungen.

Jetzt gab eBay die signifikante Partnerschaft mit NCR Corp bekannt. NCR ist führender Anbieter von Point-of-Sale Technologien und Hardware. Der Konzern kümmert sich um 38% der führenden 100 US-amerikanischen Restaurants und 50% der größten US-Einzelhändler.

PayPals weitere Schritte in Richtung Offline-Welt

PayPals weitere Schritte in Richtung Offline-Welt

Im Rahmen des Abkommens wird der Bezahlsystemhersteller NCR demnächst die PayPal Mobile-Zahlungsfunktionen in seine NCR Mobile App einbinden, womit PayPal seine Reichweite deutlich ausbauen kann. Die bei den Amerikanern sehr beliebten Coupons werden über die App zugänglich sein, wenn Anwender sich in den teilnehmenden Geschäften einloggen. Damit macht die eBay-Tochter einen weiteren Schritt hin zum Einsatz seines Angebots in stationären Geschäften. Zunächst soll das Bezahlen mit PayPal in Restaurants, Tankstellen und kleinen Geschäften eingeführt werden, die das NCR-Kassensystem nutzen.

In Deutschland versuchte PayPal im Weihnachtsgeschäft 2012 im eBay-Kaufraum den Kunden sein stationäres Zahlungsangebot näherzubringen.

PayPal hat inzwischen in den USA 23 große Retailer, die die PayPal-Technologie In-Store nutzen. In insgesamt 18.000  stationären Ladengeschäften kann man via PayPals Point-of-Sale-Angebot in den USA bezahlen. Zu den bei uns bekanntesten Unternehmen gehören Abercrombie & Fitch, Aéropostale, Barnes & Noble, Foot Locker, JC Penney oder Toys “R” Us.

Im August 2012 startete PayPal in Frankreich eine Test-Kooperation mit McDonalds, bei der Kunden in 30 Filialen entweder über ihren PC oder via Smartphone ihr Menü bestellen und bezahlen können. Selbiges gibt es nun auch in den USA: Bei Jamba Juice können Anwender ihre Smoothies oder andere Wünsche vorab per bestellen und gleich bezahlen. Für die Bestellung per Smartphone muss nur die entsprechende mobile App heruntergeladen werden. In den McDonalds-Filialen werden dann für die mobilen Kunden separate Warteschlangen zur Abholung eingerichtet, was auch bei Jamba Juice in der Fall sein wird.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Bezahldienste, Mobile Commerce

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