Goodact ist das neue Verschenke-Auktionsportal

Den bayrischen Schauspieler Max Krückl ließ eine schwere Erkrankung seiner Mutter über das Helfen in der heutigen Zeit nachdenken. Entstanden ist daraus die Idee der Online-Plattform Goodact, auf der die angebotenen Artikel zum Nulltarif ihren Besitzer wechseln.

Sämtliche Artikel werden auf der Plattform völlig unentgeltlich angeboten. Verschenkt werden neben Eintrittskarten oder Sportgeräten auch verschiedenste Dienstleistungen. „Das kann das Angebot zu einer Elektroreparatur, ein Haarschnitt oder Hilfe beim Heckenschneiden sein. Jeder, der etwas zu verschenken hat, kann sein Geschenk einstellen“, heißt es auf der Webseite.

Verschenken und beschenkt werden – Goodact eine neue Online-Plattform

Ein bisschen was tun muss aber dennoch um ein Geschenk zu erhalten: Jeder, der Interesse an einen angebotenen Artikel oder einen Service hat, bewirbt sich schriftlich auf dem Portal. Die anderen Goodact-Mitglieder, derzeit etwas mehr als 20.000, wählen aus der individuellsten oder ideenreichsten Bewerbung ihren Gewinner. Sein Geschenk bekommt man jedoch erst dann, wenn man im Gegenzug selbst einen Artikel eingestellt hat.

Max Krückl zu seiner Idee: „Wenn im Internet etwas verschenkt wird, denken alle gleich an Abofallen und Betrug. Einen Haken gibt es bei meinem Portal nicht.“

Der 46-Jährige Schauspieler hält sich bei Goodact absichtlich im Hintergrund. Die Webseite solle wegen ihres Grundgedanken populär werden und nicht wegen seines Namens. Er verzichtet daher auch auf die Mithilfe von Schauspielkollegen, denn Krückl ist sich sicher: „Wir brauchen keinen Promi-Faktor auf unserer Seite.“

Ausnahmen gibt es aber schon: Hansi Hinterseer hat seine Hilfe zugesichert. Der Sänger will demnächst ein ganz persönliches Präsent auf der Seite anbieten. Und Michael Mittermaier wirbt auf der Homepage damit, dass er bereits ein „Goodacter“ sei.


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