Visa hat sein Bezahlsystem V.me in den USA gestartet

Visa wollte eigentlich schon Anfang des Jahres 2012 mit einer „digitalen Geldbörse“ namens V.me, einem direkten Konkurrenten zu eBays Bezahldienst PayPal, auf den Markt kommen. Tatsächlich geht es erst jetzt in den USA mit dem neuen Bezahlverfahren für den Internet-Einkauf los. Eine Beta-Version wurde bereits im November 2011 gestartet.

Der Service ist auf den ersten Blick dem der eBay-Tochter PayPal sehr ähnlich. Visa will mit dem Dienst gezielt den E-Commerce ins Auge fassen. Mit V.me haben Anwender ein Konto, das mit einem Benutzernamen und einem Passwort zugänglich ist. Das Konto kann von verschiedenen Quellen aus, wie Kredit-oder Debit-Karte sowie einem Bankkonto aufgeladen werden – Kartendetails müssen nicht bei jeder Nutzung preisgegeben werden.

Visa mit seiner digitalen Börse V.me in den USA am Start

Visa mit seiner digitalen Börse V.me in den USA am Start

Möchte der Käufer seinen Online-Einkauf bezahlen, muss er auf der Webshop-Seite nur seinen Name und das Passwort für V.me eingeben. Danach kann er dort auswählen mit welchem seiner bei V.me hinterlegten Konten er die Rechnung bezahlen möchte.

Laut Visa nehmen schon 23 US-amerikanische Unternehmen an dem neuen Bezahlverfahren teil. Zudem seien bereits 53 Banken mit von der Partie. Einen Unterschied zu PayPal gibt es jedoch: Bezahlung mit dem Smartphone via QR-Code, das geht mit V.me nicht.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Bezahldienste, Mobile Commerce

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