eBay prüft Einstellung von Navigationsgeräten von Privatanbietern auf dem Online-Marktplatz

eBay: Probleme beim Hochladen von Bildern über Mozilla Firefox 16 oder höherAnfang November berichteten wir, dass sowohl die Passauer Polizei als auch das Automagazin „Auto Bild“ Verbraucher zur Vorsicht beim Kauf von festeinzubauenden Auto-Navigationssystemen mahnten. Den Berichten zufolge seien angeblich fast 90% der auf eBay zu Testzwecken gekauften Navis nämlich als gestohlen gemeldet worden.

Um die Hehlerei mit gestohlenen Navigationsgeräten zu bekämpfen, will eBay Privatverkäufern künftig nur noch eine limitierte Anzahl an Navi-Verkäufen gestatten, so berichtet „AUTO BILD“ in der am 9. November 2012 erschienenen Ausgabe. Damit reagiere eBay auf die verdeckten Testkäufe, die das Magazin zusammen mit der Polizei Passau getätigt hat.

onlinemarktplatz.de hat bei eBay nachgefragt und folgendes Statement erhalten:

„Um Versuche von privaten Verkäufern, unseren Marktplatz für den Handel mit gestohlenen Navigationsgeräten zu missbrauchen, weiter zu minimieren, prüfen wir im Moment insbesondere die Einführung sogenannter „Blocks“. Eine solche Maßnahme würde es uns erlauben, die Anzahl an Navigationsgeräten, die ein privater Verkäufer auf unserem Marktplatz verkaufen darf, auf eine von uns definierte Anzahl zu begrenzen.“

Gero Kummer, Manager Seller Communications Europe bei eBay weist ausdrücklich darauf  hin, dass es noch nicht fest steht, ob die „Blocks“ tatsächlich gemacht werden. Derzeit sind diese, wie  oben auch angeführt, noch in der Prüfung.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: eBay, Gesetz, Sicherheit

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