Zum DropShipper in 6 Etappen – Teil 3: Vertriebswege erkennen und optimieren

Im zweiten Beitrag unserer DropShipping-Serie  haben wir uns mit der Rolle von Lieferanten befasst. Sie wissen nun Bescheid welch eine wichtige Bedeutung von Importeuren, Herstellern und Großhändlern im DropShipping Handel haben. Sie haben gelernt, erfolgreiche Verhandlungsgespräche mit Lieferanten zu führen und wissen, wie Geschäftspartner durch Testbestellungen regelmäßig überprüft werden können. Im folgenden Beitrag lernen Sie wie unterschiedliche Vertriebskanäle nutzen lassen, um einen neu gegründeten Online-Shop schon bei Aufnahme des Betriebs in kurzer Zeit bekannt zu machen.

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Der größte Vorteil, den Sie als DropShipping Händler haben ist die Zeitersparnis. Während die Wettbewerber im herkömmlichen Online-Handel einen großen Teil der Arbeitszeit für logistische Aufgaben wie Lagerung und Versand aufwenden, kommen Sie damit erst gar nicht in Berührung. Nutzen Sie die Chancen, die sich daraus ergeben, und konzentrieren Sie sich auf die Vermarktung Ihres Shops und Ihrer Produkte. Tragen Sie Sorge dafür, dass Besucher Ihren Shop an so viel Stellen wie möglich im Internet entdecken können. Mit Hilfe von Marktplätzen, Preissuchmaschinen und Webkatalogen gelingt dies am besten. Denken Sie auch an die Möglichkeiten sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter. Das Ziel aller Aktivitäten muss sein, dass möglichst viele potenzielle Käufer Ihren DropShipping Shop besuchen. Auf den zuvor erwähnten Plattformen erwarten Sie weder Gebühren noch Provisionen und die die Kommunikation mit Ihren Kunden steuern Sie selbst. Von Anfang an. Gerade in der Phase, wo Sie noch kaum einer kennt, werden Sie die Möglichkeit, Angebote auf stark frequentierten Plattformen einzustellen, sehr dabei helfen bekannter zu werden.

Bei den Marktplätzen sollten Sie Amazon und eBay besondere Aufmerksamkeit widmen. Bei den Marktführen unter den Online-Marktplätzen können Sie mit relativ geringem Aufwand bei durchschaubaren Kosten einstellen, da DropShipping Handel inzwischen problemlos möglich ist und die Geschäftsbedingungen insbesondere bei eBay die Richtlinien in dieser Hinsicht angepasst wurden. Während sich in früheren Zeiten die Verkaufsware zum Einstellungszeitpunkt im Verkäuferbesitz befinden musste, gelten nun moderatere Regeln, die den Verkauf von Produkten über DropShipping nicht mehr behindern. Setzen Sie sich damit auseinander, wie die Verkaufsabwicklung technisch abläuft und wie die Richtlinien für den Verkauf aussehen. Nutzen Sie diese zusätzlichen Vertriebswege schon am ersten Tag Ihrer selbständigen Existenz als DropShipping Händler. Kommunizieren Sie mit den dortigen Kunden und machen Sie sie auf Ihren Online-Shop aufmerksam. Nutzen Sie Sendungen an Neukunden um per Flyer, Katalog oder Mailings für Ihren Shop zu werben. Schnell werden Sie feststellen, dass sich DropShipping in Deutschland immer bekannter wird. Über Amazon und eBay hinaus gibt es inzwischen eine Vielzahl weiterer besucherstarker Plattformen wo DropShipping möglich ist und deren Nutzung ebenso attraktiv ist wie die der Marktführer. Stellen Sie Ihre Produkte ein und halten Sie gemachten Erfahrungen am besten in einem Protokoll fest.

Neben Online-Marktplätzen existieren mit Preissuchmaschinen, Online-Verzeichnissen und Webkatalogen weitere ausgezeichnete Möglichkeiten für potenzielle Kunden in Erscheinung zu treten. Nutzen Sie diese Plattformen intensiv, um Ihren Online-Shop zu bewerben. Denken Sie vor allem auch an die Möglichkeiten, welche die sozialen Netzwerke Ihnen bieten, und machen Sie Netze wie Facebook und Twitter zum festen Bestandteil Ihrer Marketingstrategie. Beide Netze haben ihre spezifischen Schwerpunkte und eignen sich für unterschiedliche Aktivitäten. Während Twitter gut geeignet ist, um Aufmerksamkeit für Sonderangebote oder andere außergewöhnliche Aktionen zu erzeugen, eignen sich Facebook-Seiten und -gruppen für die persönliche Kontaktpflege zu Ihren Kunden und Interessenten. Integrieren Sie den Facebook-Button in Ihrem Shop, damit die Besucher Ihnen per Mausklick folgen können. Wichtig ist, dass Sie vor allem offen und ehrlich kommunizieren und zeitnah auf Anregungen, Fragen und Kritik reagieren. Darüber hinaus stehen Ihnen in Facebook F-Commerce-Funktionen zur Verfügung, die Sie zur Präsentation Ihrer Produkte in diesem Netz nutzen können.

Im nächsten Beitrag unserer sechsteiligen Serie zum Thema DropShipping lernen Sie staatliche Fördermöglichkeiten kennen und erfahren, was Sie bei Amts- und Behördengängen zu beachten müssen, wenn Sie demnächst ein selbständiges DropShipping Handelsunternehmen gründen.

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Frank Weyermann
Betreiber der Seite onlinemarktplatz.de und und Inhaber von die-datenwerkstatt.de.

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