Amazon USA zahlt voraussichtlich Geld an E-Buch-Käufer zurück

Amazon USA zahlt voraussichtlich Geld an E-Buch-Käufer zurückMedienmogul Rupert Murdoch forderte bereits im Februar 2010 von Amazon USA Nachverhandlungen für die E-Bücher aus seinem Verlag HarperCollins, bei dem namhafte Autoren unter Vertrag sind. Murdochs e-Books wurden seit der Kindle-Einführung im Jahr 2007 für 9,99 Dollar bei Amazon verkauft. Diese Buchpreisfestsetzung war unrechtmäßig und Murdoch kommentierte dieTatsache gegenüber Analysten mit den Worten: „Wir mögen das Modell von Amazon, alles für 9,99 US-Dollar zu verkaufen nicht.“

Nun können sich e-Book-Käufer, die zwischen April 2010 und Mai 2012 elektronische Bücher über Amazon USA gekauft haben, freuen. Als Resultat der Einigung im Buchpreisstreit mit der US-Staatsanwaltschaft wird Amazon USA den Käufern einen Teil des Kaufpreises zurückbezahlen, so das Wall Street Journal.

Amazon hat schon letzte Woche erste Mails an betroffene Kunden verschickt, in denen diese über die Rückerstattung informiert wurden. Die e-Buch-Käufer erhalten zwischen 0,30 und 1,32 US-Dollar für jedes Buch, dass sie zwischen April 2010 und Mai 2012 erworben haben. Kunden, die ein e-Book erstanden, das auf der Besteller-Liste der New York Times zu finden war, sollen eine Rückzahlung von 1,32 US-Dollar auf den Kaufpreis erhalten.

Die Rückerstattungen sollen von Amazon dann bezahlt werden, wenn die Gerichte in den USA die Einigung im Februar 2013 billigen. Die entsprechenden Geldbeträge werden dann automatisch gutgeschrieben.

Drei führende US-Verlage, wie die News Corp-Tochter HarperCollins, Lagardere SCA’s Hachette Book Group und die CBS-Tochter Simon & Schuster haben dem Übereinkommen zugestimmt und wollen 69 Millionen US-Dollar zuschießen, um die Rückerstattungen zu garantieren.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Amazon, Gesetz, Sicherheit

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