Interaktiver Handel: Bei technikaffinen Interessenten besonders beliebt

Am 26. September 2012 beginnt in Wiesbaden zum 16. Mal die NEOCOM (ehemals Versandhandelskongress mit der begleitenden Mail Order World) als einer der größten europäischen Branchentreffs für den Interaktiven Handel.

Pünktlich zu diesem Event veröffentlichen der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und die Creditreform Boniversum GmbH die aktuellen Resultate einer in diesem Sommer zum 2. Mal gemeinsam durchgeführten Sonderbefragung zum Themenfeld „Einkaufspräferenzen im Online- und Versandhandel sowie im klassischen Einzelhandel“.

Die Teilnehmer der Studie wurden konkret befragt, welche Artikel sie lieber im Internet- und Versandhandel einkaufen. Hierfür wurden die relevanten Warengruppen benannt. Die bundesweite Befragung basiert auf einer repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren.

Dass der Interaktive Handel, sprich der Online- und Versandhandel, von immer größerer Bedeutung für die Konsumenten ist, zeigen nicht nur die steigenden Nutzerzahlen, sondern auch das zweistellige Wachstum der Umsatzzahlen allein im ersten Halbjahr 2012. Die aktuellen Ergebnisse der Befragung von bvh und Boniversum bestätigen auch in diesem Jahr, dass über ein Drittel aller Bundesbürger (35,1%) bei bestimmten Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel bevorzugen.

Interaktiver Handel ist besonders relevant  für Interessenten technikaffiner Produkte, aber auch Möbel, Dekorationsartikel und der Bereich Do-it-Yourself Waren(DIY) legen zu.

Auch 2012 zeigt sich, dass der Kaufanteil im Internet- und Versandhandel, ähnlich den Zahlen des  Vorjahres, bei Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträgern, aber auch Telekommunikation, Handy und Computer knapp an die 60-Prozent-Marke heranreicht (59,5%). Die Zahlen belegen, dass  technische Produkte zum größeren Teil von den Verbrauchern im Distanzhandel gekauft werden.

Zwar werden die Umsätze für Möbel, Dekorationsartikel und den Bereich DIY zum größten Teil vom stationären Einzelhandel abgedeckt, trotzdem ist hier ein Wachstum im Jahr 2012 zu beobachten.

Erneut wurde mit der diesjährigen Untersuchung bestätigt, dass der Anteil der männlichen und weiblichen Käufer, die bevorzugt im Online- und Versandhandel einkaufen, fast ausgeglichen ist. Der Anteil der Männer liegt 2012 bei 36,7%, der Anteil der Frauen bei 33,4%. Der Interaktive Handel erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Studenten und Schülern (36,1%), Personen die keinen Beruf ausüben, wie  beispielsweise Rentner (32,3%) oder Hausfrauen/Männer (40,3%). Die Vorliebe für technische Produkte liegt weiterhin eher bei den männlichen Käufern. Frauen dominieren beim Einkauf von Textilien, Spielwaren oder Medikamenten im Interaktiven Handel.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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