Amazon baut seinen Prime Instant Video-Service aus

Der Internet-Händler Amazon baut sein Prime Instant Video-Angebot weiter aus. Der Konzern hat in den Vereinigten Staaten mit dem Pay-TV-Sender Epix dafür ein Lizenzabkommen geschlossen. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.

Epix gehört Lionsgate, den Goldwyn-Mayer Studios sowie Viacom und dessen Paramount Pictures. Amazon kann durch das Abkommen nun zirka 3.000 neuer Filme zu seinem Prime Instant Video-Angebot hinzufügen. Der Internetriese rückt hierdurch immer näher an Netflix, was den Wettbewerb ankurbeln wird.

Amazons Instant Videoservice ist für alle Mitglieder von Amazon Prime kostenfrei zugänglich. Die Mitgliedschaft in dem Premium-Lieferservice Amazon Prime kostet in den USA 79,00 US-Dollar pro Jahr. Dafür hat man kostenlosen Zugang zu etwa 17.000 Fernseh-Shows und Filmen im Rahmen des Amazon Film- und Videostreaming-Angebots. Inhalte hierfür kommen von führenden Studios wie Time Warner, News Corp Fox, Sony Corp oder Walt Disney und jetzt zusätzlich von Epix.

Zukünftig kann man über den Prime Instant Video-Service dann bekannte Kinofilme wie „The Avengers“ „Iron Man 2“ oder „The Hunger Games“ anschauen.

Netflix hatte erst vor kurzem sein Exklusiv-Abkommen mit Epix beendet. Der Grund lag darin, dass einige Titel auch auf anderen Webseiten auftauchten.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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