Google und Amazon helfen den amerikanischen Usern bei der Kaufentscheidung

Eine aktuelle Studie, durchgeführt von Forrester Research Inc. unter 2.400 Personen hat ergeben, dass Google mit 20% bei den Verbrauchern an erster Stelle steht, wenn es um Unterstützung bei einer Internet-Kaufentscheidung geht. Interessanterweise folgt gleich auf Rang 2 Amazon.com mit 19%.

Google sehen die meisten amerikanischen Internet-Besucher als besonders hilfreich an, wenn es darum geht eine Kaufentscheidung für ein Produkt oder einen Service zu treffen. Amazon.com ist bei den Amerikanern mittlerweile bei einer Kaufentscheidung fast ebenso beliebt. Im März schon hatte Forrester eine Erhebung gestartet, bei der es speziell um die Produktsuche ging, hier nahm Amazon vor Google den Spitzenplatz ein.

Google und Amazon waren die beiden Top-Antworten in einem Mix aus angebotenen Online- und Offline-Quellen. Bei den Offline-Quellen sind laut Studie traditionelle Geschäfte (12%) sowie Freunde und Familie mit 4% besonders beliebt.

Herkömmliche Retail-Geschäfte sind jedoch immer noch die Orte, wo die Verbraucher am ehesten einkaufen: Immerhin 67% erklärten, dass sie in den nächsten 3 bis 6 Monaten höchstwahrscheinlich ein Produkt oder einen Service in einem traditionellen Ladengeschäft erwerben werden. 58% werden den Einkauf voraussichtlich im Internet vornehmen.

Wie aber führen Internet-Besucher ihre Produktsuchen durch?

  • 54% der amerikanischen Online-Verbraucher sind sogenannte „digital researchers”. Das bedeutet, es sind Verbraucher, die sich bei der Produktsuche einzig auf das Internet verlassen. 72% aus dieser Kategorie kaufen letztendlich dann auch im Netz ein.
  • 28% werden als „balanced researchers” beschrieben. Sie nutzen eine Mischung aus Online- und Offline-Quellen. 55% aus dieser Gruppe kaufen dann aber im Internet und nicht offline ein.
  • 18% sind „analog researchers”, was heißt, dass sie vor allem offline nach Produkten suchen. Hier helfen in erster Linie Print-Medien oder das Radio weiter. 55% dieser Personen erwerben ihre Waren dann auch in stationären Läden.
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