Amazon USA: TV-Gerät bestellt – Sturmgewehr wurde geliefert

Gerade in einer Zeit in der sich in den Vereinigten Staaten die Amokläufe häufen und über die dort geltenden Waffengesetze heftig diskutiert wird, macht folgende Meldung nachdenklich.

Ein US-Amerikaner aus Washington D.C. hatte bei Amazon USA einen Flachbild-Fernseher geordert. Eigentlich nichts Besonderes. Doch war das Erstaunen sehr groß, als die Amazon-Lieferung den Empfänger erreichte. Geliefert wurde nämlich ein halbautomatisches Sturmgewehr (SIG Sauer 716). Die Bestellung lief über einen Drittanbieter auf Amazon USA.

Zwar war auf dem UPS-Label die Adresse von Horvitz angegeben, die Rechnung jedoch, die im Paket lag, war auf den Independence Gun Shop in Duncansville, Pennsylvania ausgestellt. Der Amazon-Kunde Seth Horvitz hat sofort nach Erhalt die Polizei alarmiert, so Horvitz aus Washington gegenüber dem Fernsehsender WTTG-FOX 5.

Die Polizisten seien sehr überrascht gewesen, denn so etwas erlebe man nicht jeden Tag. Sie entschieden dann, sich um das Sturmgewehr zu kümmern, denn es sei strafbar, wenn Horvitz es behalte.
Da man die Waffe auch nicht einfach in einem Auto transportieren dürfe, sei es auch nicht möglich, sie einfach an den Verkäufer zu retournieren, klärten die Beamten Horvitz auf.

Wie statt eines bestellten Flachbildfernsehers, eine Waffe geliefert werden könnte muss nun untersucht werden, so ein Sprecher der Polizei in Washington. UPS und auch der Drittanbieter sind keiner Schuld bewusst. Amazon USA hat sich ebenfalls bislang zu dem Fall noch nicht geäußert.


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