Amazon-Händler haben ein Problem mit der 24-Stunden-Erreichbarkeit

Viele Amazon-Händler sehen in dieser Tatsache eine der schwierigsten Aufgaben im Amazon-Handel. Für kleine Unternehmen, bei denen oft nur eine Person Fragen beantwortet, stellt „die 24-Stunden-Erreichbarkeit“ ein großes Problem dar, denn es heißt auch an Samstagen, Sonntagen oder Feiertagen bereit zu stehen.

Amazon-Händler haben ein Problem mit der 24-Stunden-Erreichbarkeit

Man möchte als Händler auch nicht alle Artikeleinstellungen vorübergehend auf Eis legen, nur weil man einen Tag frei macht und ein potentieller Käufer just an diesem Tag vielleicht eine Frage hat. Auf der anderen Seite möchte man auch nicht, dass man nach einem freien Tag feststellen muss, dass Amazon den Account gesperrt hat, weil man ein paar Fragen unbeantwortet gelassen hat.

Eine Lösung für das Problem hatte ein Verkäufer, der an der eBay Seller Meetup Group in London teilgenommen hat: Er loggt sich am Wochenende einmal am Tag in seinen Amazon Account ein. Er markiert jede ausstehende Frage mit „keine Beantwortung notwendig“. Montagmorgens loggt er sich in seinen Mail-Account ein, denn hier laufen die Amazon Fragen auf. Jetzt beantwortet er die Fragen, die auch tatsächlich eine Lösung brauchen. Bislang, so der Händler, habe er von Seiten Amazons noch keine Beschwerden erhalten.

Markiert man eine Frage mit „keine Antwort notwendig” sollte man jedoch nicht vergessen, dass sie von Amazon verschwindet. Also braucht man ein Backup der Mail, um später die Mails noch einsehen zu können.

Chris Dawson von Tamebay meint, dass dies keine Lösung sei, die er vorbehaltlos empfehlen würde. Idealerweise hätte man Mitarbeiter, die 7 Tage die Woche arbeiten würden…!

Besser wäre auf jeden Fall, wenn Amazon gerade Einzelpersonen oder kleinen Firmen ein wenig mehr Bewegungsfreiheit zugestehen könnte, sodass auch sie mal ein freies Wochenende, fern ab vom Business genießen können.

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