eBay Australien gibt Daten von eBay-Händlern an Sozialamt weiter

Nicht nur die Finanzbehörden richten ihren Blick auf das Einkommen der eBay-Händler, auch Sozialämter haben Interesse daran.

So hat das „Australia Department of Human Services“ eBay darum gebeten, ihnen die Namen der Händler mitzuteilen, die im Jahr Waren im Wert von 20.000 australischen Dollar auf der Webseite verkaufen. Damit soll der Sozialhilfebetrug eingedämmt werden. Viele Verkäufer verdienen mit dem eBay-Verkauf beträchtliche Summen, geben diese Information aber nicht an die entsprechenden Ämter weiter.

eBay soll angeblich die Namen von 15.000 Händlern weitergegeben haben. Das Amt forderte die Namen, die User-IDs, Mail- und IP-Adressen verschiedener eBay-Händler, die regelmäßig auf eBay verkaufen. eBay-Sprecherin Sandy Culkof erklärte, dass man die entsprechenden Händler über diese Tatsache informiert habe.

Je nachdem wie dieser Vorgang, der von den Behörden als „Test“ bezeichnet wird, endet, werden die Verantwortlichen diese Informationen demnächst regelmäßig bei eBay Australien erfragen.

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