eBay Großbritannien hebt verkaufsabhängige Provision für Privatverkäufer an

Für gewerbliche eBay-Händler in Großbritannien sind es eher gute Nachrichten, schlechte hingegen für die Privatanbieter. Ab dem 10. Juli 2012 wird eBay Großbritannien für die privaten Verkäufer die maximale Verkaufsprovision von 40 britischen Pfund auf 75 Pfund anheben. Alles, was ein privater Verkäufer ab diesem Zeitpunkt verkauft, das teurer ist als 750 Pfund wird als maximale Verkaufsgebühr 75 Pfund betragen. Auch auf dem irischen Online-Marktplatz wird die maximale Verkaufsprovision ab dem 10. Juli ebenfalls angehoben werden.

Für Chris Dawson von Tamebay gibt es 2 verschiedene Sichtweisen die Erhöhung betreffend: Zum einen sieht er eBay Gebühren eintreiben wo und wann immer sie können. Das ist nicht inkorrekt, ist eBay doch ein Unternehmen wie jedes andere auch. Privatanbieter von hochpreisigen Artikeln werden nicht beglückt darüber sein zu sehen, wie teuer es für sie nun werden kann, wenn sie auf dem britischen Online-Marktplatz eBay Waren verkaufen wollen.

Die andere Perspektive ist die aus der Sicht der professionellen eBay-Händler. Sie müssen sich schon länger mit zunehmenden Gebühren herum schlagen. Es ist schon unfair, wenn ein Händler für einen verkauften Artikel zu 1.000 Pfund etwa 100 Pfund verkaufsabhängige Provision zahlen muss, Privatanbieter jedoch (bislang) nur 40 Pfund.

Dawson hofft nur, dass eBay das von den Privatanbietern zusätzlich eingenommene Geld sinnvoll investieren wird. So zum Beispiel in das drohende Ende der kostenfreien Google Produktsuche, was die Händler ansonsten teuer zu stehen kommen wird.

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