Britische Steuerbehörden blasen zur Jagd auf eBay-Händler

Die Steuerbehörden sind nicht nur in Deutschland aktiv. Auch in Großbritannien werden einige Online-Händler, eBay-Händler eingeschlossen, derzeit eventuell ins Schwitzen kommen. In den kommenden Tagen werden 32.500 eBay- und Britische Steuerbehörden blasen zur Jagd auf eBay-Händlerandere Internet-Händler Post von der HMRC (Her Majesty’s Revenue and Customs) bekommen, der britischen Steuer- und Zollbehörde. Die Händler werden in den Briefen aufgefordert sämtliche Online-Verkaufsaktivitäten darzulegen. Die Briefe werden in der Hauptsache an die Personen verschickt, die auf den „e-marketplaces” (also eBay) Handel betreiben.

Wenn man einen solchen Brief erhält, und tatsächlich keine oder zu wenig Steuern abgeführt hat, sollte man sich bis zum 14. Juni 2012 an die Behörde wenden, um zusätzliche Bußgelder und Strafen zu vermeiden.

Wer sich bis zum 14. Juni gemeldet hat, bekommt dann noch mal eine Frist bis zum 14. September 2012. Bis zu diesem Zeitpunkt allerdings müssen alle Einnahmen offengelegt und die geforderten Steuerschulden bezahlt worden sein.

In keinem Fall sollten die Briefe ignoriert werden. Und vielleicht hat man als eBay-Händler wenig oder gar keinen Profit gemacht, sodass man auf der sicheren Seite ist. Wer jedoch Probleme mit seiner Buchhaltung hat, der sollte sich vielleicht direkt an einen Steuerberater wenden, um alles in Ordnung zu bringen.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Gesetz, Sicherheit, Onlinehandel allgemein

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