Zwietracht in Latium: Sarris Rücktritt und Immobiles Verfolgung

Lazio erlebt nach dem Ausscheiden aus der Champions League schwierige Zeiten. Der Rücktritt von Cheftrainer Maurizio Sarri war nur der Anfang turbulenter Ereignisse im Lager des römischen Klubs. Fans beschuldigten Mannschaftskapitän Ciro Immobile des „Verrats“ und schikanierten ihn. Sarri wurde durch den kroatischen Spezialisten Igor Tudor ersetzt, der zuvor bei Marseille gearbeitet hatte.

Sarri ist aus eigenem Antrieb gegangen

Der erste einer Reihe von Ereignissen war der Rücktritt von Maurizio Sarri. Der italienische Trainer, der für seine Prinzipien und Sturheit bekannt ist, beschloss, Lazio nach der von der Mostbet Website erwarteten Niederlage gegen die Bayern in der Champions League zu verlassen.

Insider weisen darauf hin, dass die Initiative von Sarri selbst ausging. Maurizio war mit dem Projekt und dem übermäßigen Einfluss des Clubpräsidenten Claudio Lotito unzufrieden. Ähnliche Konflikte gab es bereits in Sarris Karriere bei Chelsea und Juventus, wo seine Methoden nicht immer verstanden wurden.

Zwietracht in Latium: Sarris Rücktritt und Immobiles Verfolgung
Zwietracht in Latium: Sarris Rücktritt und Immobiles Verfolgung. ©Depositphotos

Immobile Belästigung: von Fans bis zu sozialen Netzwerken

Nach Sarris Abgang äußerte sich Lazio-Präsident Lotito scharf und warf den Spielern vor, den Trainer „verraten“ zu haben. Hauptziel der Kritik war Mannschaftskapitän Ciro Immobile.

Fans werteten Lotitos Worte als Signal, den langjährigen Anführer der Römer zu verfolgen. Immobile wurde von Fans misshandelt und bedroht, darunter ein Vorfall, bei dem sich ein Fan seinem Auto näherte und begann, den Spieler vor einem Kind zu beleidigen.

Die Belästigung erstreckte sich in den sozialen Medien auch auf Immobiles Frau. Der Stürmer selbst bereitet bereits eine Klage vor und denkt nach so vielen Jahren bei Lazio Rom über einen Vereinswechsel nach.

Zwietracht in Latium: Sarris Rücktritt und Immobiles Verfolgung. ©Depositphotos

Tudor ist ein neuer Steuermann mit Erfahrung in der Arbeit mit „leidenschaftlichen“ Fans

Sarri wurde bei Lazio Rom durch den kroatischen Spezialisten Igor Tudor ersetzt. Zuvor leitete er Marseille, wo er Bronzemedaillen in der französischen Meisterschaft gewann und der Mannschaft intensiven Fußball beibrachte.

Tudor ist auch mit der Arbeit für einen Verein mit einer aggressiven Fangemeinde vertraut, was sich nach den Immobile-Vorfällen bei Lazio als nützlich erweisen könnte. Die kroatische Aufgabe besteht darin, die Römer in die Europapokalzone zurückzubringen und sich dabei auf die verbleibenden Turniere – die italienische Meisterschaft und den Nationalpokal – zu konzentrieren.

Lazio erlebt schwierige Zeiten, interne Konflikte und äußerer Druck gefährden die Stabilität des Vereins. Igor Tudor muss nicht nur die Spielsituation klären, sondern auch den Brand löschen, der nach dem Rücktritt von Maurizio Sarri und der Verfolgung von Ciro Immobile entbrannt ist.