Die eBay-Neuerungen fordern immer mehr Drittanbieter-Services

Tamebay-Autor Chris Dawson traf auf der Internet Retailing Expo in Birmingham Matthew Dean von eSellerPro. Die eBay-Neuerungen fordern immer mehr Drittanbieter-ServicesDean erklärte Dawson, dass die derzeitigen Änderungen von eBay immer mehr Händler dazu zwingen, Drittanbieter-Services zu nutzen. Dawson hat in seinem Blog die entsprechenden Änderungen zusammengefasst und hinsichtlich Drittanbieter-Services beleuchtet.

Nachverfolgung

Die letzte Änderung für die amerikanischen eBay-Händler beinhaltete, dass für die zukünftige Qualifikation als Verkäufer mit Top-Bewertung 90% der verkauften Artikel bei der Auslieferung nachverfolgt werden müssen. eBay müssen entsprechende Informationen mitgeteilt werden, auch hinsichtlich der Bearbeitungszeit. Für Verkäufer von günstigeren Artikeln, die sich mit der Nachverfolgung wenig auskennen, gibt es zusätzlich einen Kostenmehraufwand. Doch der größere Aufwand liegt im manuellen Eingeben der Nachverfolgungsnummern. Das ist etwas, dass man mit einer Software automatisieren könnte.

E-Mails

Massen-Mails, die von Händlern verschickt wurden, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. eBay versendet inzwischen die Mails im Namen der Verkäufer. Das jedoch hilft wenig, wenn der Händler mit den Käufern in Kontakt treten muss. Hier gibt es nur noch die Möglichkeit vorgefertigte Mails manuell und Stück für Stück an die Käufer zu schicken.

Es gibt 2 Hauptgründe, warum Massen-Mails wichtig sind:

  • Notfälle bei unvorhergesehenen Umständen, wie beispielsweise Wetterkapriolen oder Streiks von Zustelldiensten, in denen der Händler all seine Kunden anschreiben muss, um eine eventuell verspätete Lieferung anzukündigen.
  • Bei Lieferungen, die den Zoll passieren müssen, haben die Händler mit Massen-Mails die Käufer über den Bestellstatus informieren können.

Das Wegfallen der Massen-Mails hat die Arbeitsbelastung erhöht und wieder ist die einzige Lösung: Drittanbieter-Lösungen!

Lagerbestands-Management

eBays Regelung hinsichtlich der doppelten Artikeleinstellung bestraft nun die Händler, die versehentlich einen Festpreis-Artikel zweimal anbieten. Obwohl solche Fehler nicht auftreten sollten, passiert es trotzdem manchmal. Und wieder kommt auch hier Drittanbieter-Software mit automatisierten Einstellprozessen ins Spiel. Diese ist meist zuverlässiger als manuelles Einstellen.

Feedback

Es gibt keinen Vorteil für Händler, wenn man Feedback nicht so schnell wie möglich für den Käufer abgibt, da Händler ausschließlich positive Bewertungen abgeben können. Jedoch sind eBays Feedback-Optionen veraltet. Derzeit kann man nämlich automatisch nur ein Feedback abgeben, nach Erhalt einer positiven Käufer-Bewertung oder nach Eingang der Bezahlung. Eine sinnvollere Option wäre Feedback nach dem Versand zu hinterlassen, aber auch das kann nur mit einer Software erreicht werden.

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Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen

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Kategorien: Onlinehandel allgemein

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