7 Wege wie man auf dem Online-Marktplatz eBay Geld verlieren kann

Skip McGrath hat Jordan Maliks neues Buch mit dem Titel Buy Low Sell High gelesen und schrieb danach den Artikel: 7 Wege auf eBay Geld zu verlieren (und wie man es vermeiden kann).

Was man in den Augen von McGrath als eBay-Händler nie tun sollte:

1. Schlechte Fotos verwenden
Das ist die Nummer 1 unter den Möglichkeiten keine Gebote zu bekommen. Wenn eBay-Kunden nach etwas auf eBay suchen, werden alle Ergebnisse mit einem Thumbnail-Foto neben dem Artikel präsentiert. Und es ist einfach ganz eindeutig, je besser das Foto, desto höher die Anzahl der Gebote.

2. Mitten in der Nacht eBay-Angebote einstellen
Es sei verblüffend, wie viele Verkäufer mitten in der Nacht ihre eBay-Angebote einstellten, so McGrath. Nur ganz wenige seien zu nachtschlafender Zeit auf dem Online-Marktplatz unterwegs, deshalb würden die Offerten auch von niemandem gesehen.

eBay setzt Angebote immer ganz oben in die Suchresultate, die bald enden, normalerweise in den nächsten 3 bis 4 Stunden. Das sei die beste Zeit hervorzustechen.

Neben der Auswahl eines guten Tages oder der endenden Zeit, sollte man eine Auktionsdauer wählen, die dem potentiellen Bieter Zeit genug gibt den Artikel zu finden. 1 oder 3-Tage funktionieren gut kurz vor Weihnachten, wenn sich so gut wie alles verkaufen lässt. Das restliche Jahr hindurch sollte jedoch der 5- oder 7-Tageszeitraum ausgewählt werden.

3. nichtssagende oder unzutreffende Artikel-Überschriften wählen
Man wundert sich schon manchmal, wie viele Leute Zeug verkaufen, von dem sie keine Idee haben, was es wirklich ist. Wenn man gebrauchte Gegenstände verkaufen möchte und nicht genau weiß, was sie darstellen, sollte man sich die Zeit dazu nehmen, um sich darüber schlau zu machen. Sonst kann es passieren, dass man einen eigentlich wertvollen Gegenstand aus Unwissenheit viel zu günstig verkauft.

4. Kurze Artikelbeschreibungen – hier kommen zu viele Fragen auf
McGrath‘ Theorie über das Aufsetzen von Produktbeschreibungen: Einfach alles schreiben, was man über das Produkt weiß. Er selbst hat lange und kurze Artikelbeschreibungen ausprobiert – mit längeren Beschreibungen hatte er mehr erfolgreiche Verkäufe.

Die andere Sache: Beim Verkauf von gebrauchten Waren sollte man alle – und wirklich jeden Mängel offenbaren, um hinterher entsprechend gute detaillierte Bewertungen zu erhalten bei „Artikel beschrieben“.

5. Unnötig Geld für Upgrade-Gebühren ausgeben
Natürlich gibt es einige Upgrades, die durchaus ihr Geld wert seien. So zum Beispiel die 10 Cent, die eBay verlangt, um terminierte Artikeleinstellungen durchzuführen. Auch die Möglichkeit die Titel hervorzuheben ist sein Geld wert. Doch sollte man nicht vergessen, wie schnell bei mehreren Upgrades eine größere Summe zustande kommt. Deshalb vorher immer überlegen, ob sich ein entsprechendes Upgrade überhaupt positiv in den Verkaufszahlen niederschlägt.

6. Richtige Auswahl von Schlüsselwörtern vernachlässigen
Schlüsselwörter, sind die Wörter, die die Kunden eingeben, wenn sie einen Artikel suchen. Neben dem Namen des Produktes gehört hier beispielsweise die Farbe, Modellnummer, Größe, Markenname, alles eben, was den Artikel ausmacht, hinzu.

Ganz wichtig auch: Die perfekte Rechtschreibung! Es ist erstaunlich wie viel Rechtschreibfehler man auf eBay findet und dass, wo dadurch die Suchposition beeinträchtigt wird. Auch sollte man keine Symbole neben Wörtern nutzen, denn auch hierdurch können die Suchergebnisse negativ beeinträchtigt werden.

7. Zu hohe Bearbeitungs- oder Verpackungsgebühr berechnen
Eine niedrige Bearbeitungsgebühr, um beispielsweise die Kosten für Verpackungsmaterial zu decken, ist noch tragbar. Hohe Beträge zu den Lieferkosten hinzuzufügen verursacht nur Ärger und zwar sowohl bei den Käufern, als auch bei eBay.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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