12 kostenfreie Fotos bei eBay USA – warum nur dort?

US-amerikanische- und auch australische eBay-Händler kommen ab demnächst in den Genuss, 12 Fotos mit Zoom- und 12 kostenfreie Fotos auf dem amerikanischen Online-Marktplatz eBay - warum nur dort?Vergrößerungsoption kostenfrei jeder Artikelbeschreibung hinzuzufügen, so festgehalten in den Frühjahrsneuerungen der beiden Marktplätze.

Nicht so in Großbritannien und auch bei eBay Deutschland nicht, was Chris Dawson von Tamebay bemängelt. Hier ist das erste Galerie-Bild gratis, für zusätzliche Fotos muss bezahlt werden.

eBay hatte in der Vergangenheit mit Nachdruck betont, dass alle relevanten Einstell-Informationen ganz oben auf der Seite stehen (längere Titel, Artikelzustand oder Lieferinformationen) sollen. Warum aber helfen sie den britischen und anderen europäischen eBay-Händlern nun nicht auch mit kostenfreien Fotos?

Das wäre vor allem deshalb wichtig, weil 10% der Verkäufe über mobile Endgeräte ablaufen. Und wenn man selbst schon einmal Angebote auf eBays mobiler Plattform oder mit einer Smartphone-App angeschaut hat, weiß man, dass Bilder hier alles sind. Zoom und Vergrößerung sind hervorragende Features. Doch wenn Händler nur ein Galerie-Bild haben und den Bereich der Artikelbeschreibung dazu nutzen zusätzliche Fotos hochzuladen, dann ist die mobile Kauferfahrung beeinträchtigt.

Dawson hofft, dass bei den nächsten Neuerungen auch die europäischen eBay-Händler in den Genuss der 12 kostenfreien Fotos kommen und fügt hinzu: „Klar wird das die eBay-Erlöse signifikant beeinflussen. Doch wir in Großbritannien haben eh schon die höchsten Gebühren.“

Dawson erinnert sich an eine eBay University-Veranstaltung, auf der die Gesamt-Gebühren diskutiert wurden. Der allgemeine Konsens war damals, dass weniger als 10% des Umsatzes vertretbar sei, doch sollten die Verkäufer versuchen ihre Gesamt-Gebühren auf 7% oder 8% zu reduzieren. Das war zu einer Zeit als auf dem britischen Online-Marktplatz eine Artikeleinstellung im 10-Tage-Format 2 britische Pfund an Einstellgebühren kostete. Heute liegen die verkaufsabhängigen Provisionen in den meisten Kategorien bei 10%, wo soll man da noch seine Gebühren senken können?

12 kostenfreie Galerie-Bilder wäre ein wunderbarer Weg für eBay Großbritannien die Kauferfahrung zu verbessern. Dann würden die britischen eBay-Händler auch mehr als ein Foto zu ihren Angeboten hinzufügen und damit auch einen besseren Service anbieten.

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