DPD verpflichtet sich zu CO2-neutralem Paketversand

Der internationale Paket- und Expressdienst DPD, zu dem auch die Nürnberger iloxx AG gehört, transportiert ab Juli 2012 alle Pakete ohne Aufpreis CO2-neutral. Unter dem Namen „Total Zero“ wird dieses Prinzip zeitgleich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien den Niederlanden, Belgien und Luxemburg eingeführt. „Totel Zero“ bedeutet: Kunden von DPD versenden alle Pakete klimaneutral – egal ob national oder international, schwer oder leicht, geschäftlich oder privat. Dabei kommen Null Zusatzkosten auf die Kunden zu.

DPD CEO Schroven erklärt: „Die Idee zu Total Zero geht auf die Erkenntnis zurück, dass die Logistikindustrie für einen hohen Anteil der globalen CO2-Emissionen verantwortlich ist.“ Ergänzt wird Total Zero durch einen neu entwickelten CO2-Rechner, der die exakte Bilanzierung der Kohlendioxid-Emissionen auf Kundenbasis ermöglicht.

Total Zero funktioniert in drei Schritten: Messen, Reduzieren und Ausgleichen. Seit 2006 berechnet DPD die eigenen Emissionen, der CO2-Ausstoß pro Paket wurde kontinuierlich gesenkt. Nun wurde ein neuer Rechner erstellt, mit dem jeder Kunde bis hinunter auf die Ebene eines einzelnen Paketes ermitteln kann, wie viel Kohlendioxid freigesetzt und ausgeglichen wird.

Wichtiger als die Kompensation ist dem Unternehmen die Reduzierung der entstehenden Emissionen auf ein unvermeidliches Mindestmaß. Das Nürnberger DPD Depot hat dabei immer wieder eine Vorreiterrolle übernommen: Für bestimmte Direktverbindungen zwischen einzelnen Depots wie z. B. Bremen-Nürnberg oder Hamburg-Nürnberg werden die Sendungen per Bahn statt per LKW transportiert. In der Nürnberger Fußgängerzone setzt DPD schon seit dem Jahr 2000 Elektrofahrzeuge ein und hat bisher weit mehr als eine Million Pakete emissionsfrei zugestellt.

Beim Bau des neuen Umschlagsdepots im Nürnberger Hafen legt DPD besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Zum Beispiel werden Solarzellen auf den Dächern der Niederlassung Energie liefern. Zum Heizen und Kühlen der Bürogebäude wird Geothermie eingesetzt. Um den Energiebedarf für elektrische Beleuchtung zu reduzieren, sind die Giebel der Umschlagshalle komplett verglast.

Die Nürnberger iloxx AG, die seit dem letzen Jahr zu DPD gehört, arbeitet ohne Außendienst, ausschließlich über Telefon und Internet. Und damit vergleichsweise emissionsarm.

Der dennoch unvermeidliche CO2-Ausstoß, den DPD verursacht, wird ab Juli 2012 von DPD Mehrheitsgesellschafter GeoPost kompensiert. Dabei arbeitet GeoPost mit der renommierten französischen Umweltorganisation CDC Climat zusammen. Durch den Erwerb von „Carbon Credits“ genannten Emissionszertifikaten werden in den fünf wichtigsten europäischen DPD Märkten ungefähr 500.000 Tonnen CO2 ausgeglichen. Und das ohne Mehrkosten für die Kunden.


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