Bloomberg: Zahlen zu Amazon Prime-Nutzern sind zu hoch angegeben

Kurz nachdem das Wall Street Unternehmen Cowen & Company Zahlen zu Amazon Prime veröffentlichte, erklärten nicht näher benannte Quellen gegenüber Bloomberg, dass die angegebenen Zahlen zu den registrierten Amazon-Prime Nutzern mit 11 Millionen viel zu hoch gegriffen seien. Bloomberg schreibt, dass Amazon daran arbeite, in den kommenden 12 bis 18 Monaten 7 bis 10 Millionen registrierte Nutzer zu erreichen.

Da Amazon dafür bekannt ist, Stillschweigen über seine Performance- Daten und zukünftige Pläne zu bewahren, werden die Analysten sowie Marktbeobachter wohl auch weiterhin im Dunklen tappen. Mary Osako, eine Sprecherin von  Amazon, lehnte es auch ab, die Prime-Zahlen zu kommentieren.

Die langsamere Akzeptanz des Prime Programms addiert sich damit zu den Sorgen um das Umsatz-Wachstum:

Amazon schockte mit seinen Zahlen zum 4. Quartal 2011 die Anleger, denn der Gewinn brach trotz Weihnachtsgeschäft um 58% ein. Der Prime Service erhöht die Lieferkosten für Amazon, doch wird es als „Kundenservice“ angesehen, durch den mehr Konsumenten auf die Plattform angezogen werden sollen, so ChannelAdvisor. Und weniger Prime-Kunden heißt auch, weniger eifrige Käufer.


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