Ogone erleichtert US-Internetshops Verkauf nach Europa

Der Payment Service Provider Ogone treibt seine internationale Expansion voran und hat diese Woche ein Büro in den Vereinigten Staaten eröffnet. US-amerikanischen Internetshops soll so eine deutliche Steigerung ihres Umsatzes ermöglicht werden, da sie ihre Waren durch die Einbindung lokaler Zahlarten leichter nach Europa verkaufen können. Mit Eröffnung des US-Offices verfolgt Ogone außerdem das Ziel, Partnerschaften vor Ort einzugehen und ein breiteres Vertriebsnetzwerk zu etablieren.

Für Europa, Asien und Lateinamerika wird ein anhaltendes Wachstum im e-Commerce erwartet, daher haben US-Händler die Chance, ihren Umsatz durch das internationale Online- oder Mobile-Geschäft zu vervielfachen. Während der europäische Online-Handel 2012 um 16,1 Prozent wachsen und ein Umsatzvolumen von 232,76 Milliarden Euro erzielen soll, ist für die USA ist lediglich ein Wachstum von 9 Prozent und ein Umsatz von 242 Milliarden Dollar (184,37 Milliarden Euro) prognostiziert (Quelle: Centre for Retail Research).

Durch die Einbindung der in den jeweiligen Ländern meistgenutzten Zahlarten kann Ogone US-Händlern bei ihrer Expansion, der Steigerung ihrer Konversionsraten und der Senkung von internationalen Transaktionskosten helfen. Darüber hinaus profitieren Shops von Ogones Expertise in den Bereichen Betrugsprävention und Risikobekämpfung. Derzeit hat Ogone 35.000 Kunden weltweit, arbeitet mit 200 Banken und Acquireren zusammen und bietet 80 internationale, alternative und lokale Zahlmethoden für über 45 Länder.

Nach der Übernahme des indischen Unternehmens EBS im letzten Jahr ist die Eröffnung der amerikanischen Zweigstelle der zweite große Schritt Ogones in Richtung Internationalisierung. Geführt wird das US-Office von James Byler, er bringt über 15 Jahre Berufserfahrung im Payment-, Technologie- und Finanzsektor mit. Zuletzt leitete Byler die Global Payment Division bei Retail Decision, einem in den Bereichen Betrugsprävention und Payment tätigen Unternehmen. Ogone-CEO Peter De Caluwe kommentiert die Geschäftserweiterung: „Nach unserer Übernahme von EBS in Indien war die Expansion in den amerikanischen Markt der nächste logische Schritt. James Byler ist dank seines umfangreichen Payment-Know-Hows und seiner internationalen Expertise genau der richtige Mann, um uns in Nordamerika zu positionieren.“


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