Einkauf via mobilem Endgerät spielt im Weihnachtsgeschäft noch eine untergeordnete Rolle

Das Weihnachtsgeschäft im World Wide Web ist im vollen Gang. Und für Internet-Nutzer ist das Internet längst fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit geworden: 56% der User will im Internet nach Ideen für Weihnachtspräsente suchen, fast jeder Zweite (48%) plant, Geschenke auch direkt über das Internet zu kaufen.

Der neue W3B-Report „Mobile Commerce“ geht unter anderem der Frage nach, welche Bedeutung das mobile Internet im diesjährigen Weihnachtsgeschäft haben wird. Befragt wurden dazu über 5.500 deutschsprachige Internet-Nutzer.

Das Resultat

Das mobile Internet spielt aus Sicht der Nutzer im Weihnachtsgeschäft (noch) eine kleine Rolle. Der Anteil der Smartphone-Eigner, die im mobilen Internet nach Geschenkideen suchen wollen, liegt deutlich unter dem Wert für das „klassische“ Internet, nämlich bei lediglich 15%. Noch weniger Smartphone-Besitzer planen den mobilen Einkauf von Weihnachtsgeschenken: Zur Gruppe der mobilen Geschenkkäufer zählt nur jeder 13. der Smartphone-Besitzer.

Unter denjenigen, die via Smartphone Weihnachtseinkäufe erledigen ist der Anteil derer, die auch das „traditionelle“ Internet für die Geschenksuche nutzen wollen um etwa 16% größer als in der Internet-Gesamtnutzerschaft – bei den geplanten Geschenkkäufen fällt der Wert sogar 25% höher aus.

Während das Profil des „klassischen“ Internet-Geschenkkäufers inzwischen weitgehend dem Internet-Durchschnitt entspricht, weist der mobile Weihnachtsgeschenkkäufer heute noch ein besonderes Profil auf: Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist er männlich, gehört der Generation zwischen 20 und 40 Jahren an, ist Besserverdiener und überdurchschnittlich trend- und karriereorientiert.

Alles in allem weisen die Ergebnisse des W3B-Report „Mobile Commerce“ auf eine steigende Bedeutung des Einkaufs mit mobilen Endgeräten hin.

Ellen Schmitt-Fleckenstein, Holzkirchen



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