eBay CEO John Donahoe: Weihnachtsgeschäft wird „okay“ sein

eBay Chief Financial Officer Bob Swan glaubt, dass das Vorweihnachtsgeschäft auf eBay „okay“ sein und dass die Tage solide verlaufen werden. Die Vorsicht wird mit der weltweit schwachen konjunkturellen Lage begründet. Die Investoren quittierten den Pessimismus, sodass die eBay-Aktie Donnerstag zeitweise über 6% verlor.

In Deutschland und im US-Business sei eine „leichte Verlangsamung“ festzustellen, so Finanzchef Bob Swan während des Conference-Calls nach der Bekanntgabe der Zahlen zum dritten Quartal.

Auf dem US-amerikanischen Online-Marktplatz eBay sind die Verkaufszahlen der Artikel, die kostenfrei versandt wurden um 10% auf 40% angestiegen. Mehr als eine halbe Million Artikel werden täglich gratis in den USA verschickt. Verkäufer mit Topbewertung stehen für 45% des Bruttohandelsumsatzes in den USA und die Same Store Sales dieser Händler wuchsen im Jahresvergleich um 23% an.

eBay CEO John Donahoe sagte, dass eBay relativ stabil aus dem 3. Quartal hervorgegangen und ebenso stabil ins 4. Quartal gestartet sei. „Wir haben keine Kristallkugel, die wir nach der kommenden wirtschaftlichen Lage befragen können, oder die uns sagt, was mit den Währungen passiert. Aber basierend auf dem was wir sehen, gehen wir von einer Weihnachtssaison aus, die okay sein wird, so auch Donahoe während der Telefonkonferenz mit den Analysten.

Swan erklärte, dass der September durch den schwachen Euro ein harter Monat gewesen sei. Aufgrund der Euro-Schwäche verlangsamte sich die Nachfrage aus Asien enorm, was das Wachstum der Merchant-Services stark beeinflusste. Man hoffe, dass sich der Gegenwind des Euros im 4.Quartal 2011 weniger stark bemerkbar mache.

Vorbehalte gibt es auch bei der Gewinn- und Umsatzvorhersage für das Gesamtjahr 2011: eBay erhöhte seine zuletzt verkündeten Prognose für die untere Grenze der Erlöse nur von 11,3 auf 11,5 Milliarden Dollar. Die obere Grenze blieb bei 11,6 Milliarden Dollar bestehen. Ebenso liegt die Gewinnprognose jetzt mit 1,98 bis 2,01 US-Dollar pro Aktie nur um je einen Cent über der Schätzung im 2. Quartal.

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