Facebook-Commerce – neue Konkurrenz für eBay und Amazon?

Facebook ist die meistbesuchte Webseite der Welt. Daher bietet sie auch eine gute Möglichkeit zum Geld verdienen. Sowohl als gewerblicher Internethändler als auch als Privatperson kann das soziale Netzwerk eine profitable Einnahmequelle darstellen.

Experten gehen davon aus, dass Facebook in wenigen Jahren nicht nur innerhalb der User-Zahlen an der Spitze der globalen Webseiten steht, sondern auch die Umsätze im Warenhandel über Facebook, die von eBay und Amazon übertreffen werden. Einige sehr interessante Zahlen hierzu hat Paul Madson von Social Commerce Today kürzlich zusammen getragen:

  • Über 2,5 Millionen Websites sind mittlerweile mit Facebook verbunden und täglich kommen zirka 10.000 Webseiten hinzu.
  • Mehr als 200 Millionen Facebook-Nutzer greifen mobil auf die Website zu.
  • Bei einem Facebook-Store liegt die Kaufquote zwischen 2 und 4%.
  • Nutzer von Facebook geben 1,5-mal mehr aus als ein normaler
  • Internet-User.
  • 75% aller Facebook-Mitglieder haben bereits „Gefällt mir“ bei einer Marke geklickt.
  • Der „Fan“ einer Marke gibt 117% mehr aus als ein Nicht-Fan.
  • 17%aller Facebook-Mitglieder geben an, dass allein der„Gefällt mir“-Button eine Marke sympathischer macht.
  • 20 %  der „Black Friday“-Verkäufe kamen beim Online-Händler Kembrel via Facebook.
  • Die Klickrate auf einer Facebook-Pinnwand liegt bei 6,5%.
  • Die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs steigt nach dem Klicken von „Gefällt mir“ um 51%.
  • Über 50% der 100 größten Websites der Welt haben bereits Facebooks Social Plugins wie den „Gefällt mir“-Button integriert.

Nach Meinung von Paul Madsen von Social Commerce Today gibt es 3 Arten von F-Commerce:

  1. Auf Facebook selbst: Shops innerhalb des Social Networks, eventuell künftig auch mit Kaufabwicklung über Facebook-Credits, die von manchen ja als harter PayPal-Konkurrent angesehen werden.
  2. Im sonstigen World Wide Web: Online-Shops, die Facebook-Features nutzen, um neue Kunden zu gewinnen.
  3. Stationärer Handel: Ladengeschäfte, die beispielsweise „Facebook Deals“ nutzen.

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