McGraths Onlinehandel: Schlechtester Sommer der letzten 11 Jahre

Skip McGrath meldet sich aus den „Sommerferien“ zurück und beklagt in seinem Newsletter, dass dies für ihn auf eBay USA der schlechteste Sommer der letzten 11 Jahre war. Auch auf Amazon liefen die Verkäufe nur schleppend.

In seinen Augen zeigt die Wirtschaft gerade keine Anzeichen von Erholung, egal, was die Politiker in Washington sagen. Die Arbeitslosigkeit liegt nahe an der 20%-Grenze, was jedoch bedeutet, dass 80% immer noch eine Arbeit haben. Das, so McGrath, ist der Markt für eBay- und Amazon-Händler.

In dieser schlechten wirtschaftlichen Umgebung schaut jeder nach Schnäppchen. Also sollte jeder Händler erst einmal Preise und Kosten senken, wo immer es möglich ist. Niedrige Preise bedeutet aber auch niedrigere Gewinnspannen. Deshalb sollte man zunächst auf die optionalen eBay-Gebühren achten. Sie lohnen sich nur dann, wenn sie positive Resultate in Form von Gewinn bringen. Tun sie das nicht, sollte man diese sofort ad acta legen.

Was die Artikelangebote anbelangt, muss man darauf achten, dass man keine Gebühren zahlen muss für Dinge, die man nur schwer los wird. Solche Artikel im Preis herabsetzten, und das verdiente Geld in Sachen investieren, die sich schnell verkaufen lassen.

Verpackung ist ein anderes kostenintensives Thema. Kostenfrei erhält man unter Umständen Verpackungsmaterial und Styropor in lokalen Geschäften wie Geschenkartikel-Läden oder Küchen-Shops. Sie müssen für das Recycling Geld bezahlen und sind vielleicht froh, wenn sie es an andere abgeben können.

Beim Einkauf von Ware immer Finger weg von Artikeln, die große Konkurrenz haben auf dem Markt. Besser exklusive Nischenartikel einkaufen, die weniger Wettbewerber haben und sich dadurch teurer und schneller verkaufen lassen.

McGrath zum Schluss: „Das alles heißt, das [eBay] Business muss auch wie ein Business geführt werden. Das klingt ein wenig komisch in Zeiten, in der die Ökonomie lahmt, aber es ist überlebensnotwendig.


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