PayPal dementiert Hacker-Attacke

PayPal veröffentlichte vergangenen Freitag ein Statement, nachdem der Online-Bezahldienst nicht von der Hackergruppe  Lulz Security angegriffen worden ist, wie verschiedene Webseiten berichteten. Den Berichten zufolge sollen insgesamt 62.000 private Internet-Accounts  darunter von Facebook, PayPal und anderen Seiten den Hackern zum Opfer gefallen sein.

PayPal teilte mit: „Eine Gruppe von Hackern behauptet, sie hätten weniger sichere Webseiten bloßgestellt und sich die Benutzernamen und Passwörter aus einer Anzahl von Konten von diesen Seiten gesichert. Die Hacker hätten diese Zugangsdaten für die Öffentlichkeit freigegeben und Kriminelle dazu ermutigt, zu versuchen Zugriff auf persönliche Online-Accounts von einer Reihe von Unternehmen, darunter auch PayPal zu bekommen. Diese Benutzernamen und Passwörter sind nicht unbedingt mit PayPal verbunden, aber wenn Internet-User dieselben Anmeldedaten für mehrere Webseiten, darunter PayPal verwendet haben, dann können ihre Konten von einer anderen Person abgerufen werden.“

Das Unternehmen erklärte weiter, dass sein Sicherheits-Team frühzeitig auf diese besondere Sicherheitslage aufmerksam geworden ist und proaktiv begonnen hat eine Reihe von Konten auf verdächtige Aktivitäten zu kontrollieren. PayPal empfiehlt den Anwendern für jede Webseite andere Passwörter zu verwenden: „Das gleiche Kennwort für mehrere Seiten zu benutzen, ist das gleiche wie den selben Schlüssel für sein Haus, Auto und Büro zu verwenden. Wenn mit diesem Schlüssel dann etwas passiert, kommt man in Schwierigkeiten.“


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